Wedehorner Feuerwehrfest: Theater am Samstag – Platzkonzert am Sonntag / Show-Act um Mitternacht

Plattdeutscher Einakter begeistert die Zuschauer

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Szenenbild aus „Aber Herr Pastor!“ mit (v.l.) Hilmar Schmidt, Hendrik Krüer, Anke Engler und Anika Engler.

Von Heiner Büntemeyer. Das Feuerwehrfest in Wedehorn erfüllte am Wochenende wieder alle Erwartungen der zahlreichen Besucher. Die Theatergruppe hatte unter der Regie von Sabine Plöger ihren plattdeutschen Einakter „Aber Herr Pastor“ nachmittags noch einmal erfolgreich geprobt. Daher warteten sie ebenso ungeduldig auf die Aufführung wie die Besucher, die vom Ortsbrandmeister Martin Nolte begrüßt wurden.

Richard Plöger gab kurz einige Hinweise auf das Stück, bei dem er durch das laute Schnarchen von Pastor Traugott Demut (alias Hendrik Krüer) begleitet wurde. Der arme Pastor war neu in Wedehorn und wurde beim Feuerwehrfest hinsichtlich seiner Trinkfestigkeit auf eine harte Probe gestellt.

Das Ergebnis war für ihn ernüchternd, denn als er erwachte lag auch die hübsche Stine (Anika Engler) in seinem Schlafzimmer und die resolute Haushälterin Tilli Birnstamm (Anke Engler) kommentierte diesen Zustand zutreffend mit „Ick bin ja blots de Huushöllersche, aber ick meen, dat geiht to wiet“.

Dabei erwarten den armen Pastor an diesem Morgen noch einige weitere Überraschungen, denn auch der Superintendent (Hilmar Schmidt) hat sich angesagt, um sich fürsorglich zu erkundigen, wie der Pastor sich in seine neue Gemeinde eingelebt hat. Und so erlebt er auch den Besuch des Wedehorner Bürgermeisters (Horst Husmann), der dem Pastor seine Tochter (Katrin Engler) vorstellen möchte. Immerhin hatte der Pastor sich beim Festball der Feuerwehr entschlossen, die Tochter des Bürgermeisters zu heiraten, kann sich daran aber nicht mehr so richtig erinnern. Aber bevor daraus ein unangenehmer Streit entsteht, stellt sich heraus, dass auch die knuddelige Stine eine Tochter des Bürgermeisters ist, was wiederum auch die Haushälterin Tilli in Erklärungsnöte bringt. Aber Gärtner Frerk löst das Problem gemeinsam mit der offiziellen Bürgermeistertochter, und die Plaudertasche des Dorfes (Imke Riedemann) muss weiter nach ihrer vermissten Tochter suchen, denn die hat nicht auch noch im Pastorenhaus übernachtet.

Die Zuschauer waren begeistert, sie spendeten dem Ensemble häufig Beifall auf offener Bühne. Die Darsteller waren prima in Form, denn auch ihnen machte es Spaß, dieses Stück zu spielen.

Anschließend wurde das Feuerwehrfest mit einem Tanzabend fortgesetzt, bei dem die „Cherry Disco“ die Platten auflegte und bei dem um Mitternacht noch Dorfjugendliche als „Special Guests“ mit einem Show-Act auftraten.

Gestern gab der Spielmannszug Scharrendorf-Stöttinghausen auf dem Festplatz am Göpel ein Platzkonzert, während die Besucher im Festzelt gemütlich Kaffee tranken und selbst gebackene Kuchen und Torten verspeisten.

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