DLRG-Ortsgruppe beteiligt sich an Wettkampf

Wasserschlacht endet trotz Niederlage mit guter Laune

Marco rettet Kristine – ein Wettlauf gegen die Zeit. - Fotos: Husmann

Bassum - Von Frauke Albrecht. „Eine Minute und 18,88 Sekunden, das ist schon eine Hausnummer“, gibt Sven Stubbe zu. Der stellvertretende Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Bassum schmunzelt. "Also, wenn wir den Ablauf gut hin bekommen, können wir das schaffen.“ Die Übungen an sich seien für die Rettungsschwimmer kein Problem.

„Die gehören zum normalen Repertoire, das wir jede Woche trainieren. Aber das Hand-in-Hand-Zusammenspiel muss eben auch stimmen.“ Die Nervosität war den Rettungsschwimmern Freitagnachmittag im Naturbad anzusehen. Die Ortsgruppe beteiligte sich an dem Wettkampf, der sich Wasserschlacht nennt.

Das Regionalfernsehen Sat.1 hatte alle DLRG-Ortsgruppen in Niedersachsen aufgefordert, sich zu bewerben. Vier Gruppen wurden am Ende ausgelost, die gegeneinander antreten. Dazu zählten auch die Bassumer. Moderator Jens Schnieders besucht jede Gruppe vor Ort und berichtet live.

Aufgabe der Schwimmer ist es, eine Puppe vom Beckenboden zu bergen und außerdem eine Person mit dem Rettungsgurt in Sicherheit zu bringen. Schließlich müssen die Kandidaten den Umgang mit dem Rettungswurfsack beweisen.

Moderator Jens Schnieders (r.) im Interview mit Ingo Winkelmann.

Für Bassum gingen Marco Grabatsch, Anne Frenken, Kristin Wetjen, Wilcken Kolloge und Jana Deiermann an den Start. Unterstützt wurden sie von gut 100 Zuschauern, die sie lauthals anfeuerten. „Wir haben die Teilnehmer ausgelost. Wir wollten alle Altersgruppen dabei haben, um zu zeigen, dass es bei uns um den Zusammenhalt geht“, erläutert Susanne Wührmann vom Vorstand.

Zwar sollte jede Gruppe die gleichen Wettkampfbedingungen vorfinden. Das ist allein aber schon aufgrund der Witterung nicht möglich. Die Rotenburger beispielsweise gingen aufgrund eines Gewitters im Hallenbad an den Start. Ihr Ergebnis: Eine Minute und 26,42 Sekunden.

Die Gruppe aus Rolfshagen indes fand ein temperiertes Freibad vor. Sie legten vor. Die Bassumer mussten die Zähne zusammen beißen und sprangen ins eiskalte Wasser des Naturbades. Die Idee, das Ganze nach Twistringen ins warme Freibad zu verlegen, kam ihnen nicht eine Sekunde lang in den Sinn: „Wir haben uns als Bassumer beworben und wollen uns auch hier darstellen“, so Stubbe.

Am Ende reichte es nicht ganz. Mit einer Minute und 20 Sekunden verfehlten sie den Sieg nur knapp. Schade, denn beim Training am Nachmittag hatten sie die Bestzeit locker getoppt. Doch von Enttäuschung war dennoch keine Spur. „Das ist doch eine super Zeit, und wir sind eine super Truppe“, lobte der erste Vorsitzende Ingo Winkelmann seine Schwimmer.

Noch stehen sie auf Platz zwei. Nächste Woche geht mit Wittmund das letzte Team an den Start.

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