„Bassum radelt an“ läutet am 30. April die Radfahrsaison ein

Vom Wasser auf die Straße

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Die Organisatoren von „Bassum radelt an“ wollen die Bassumer aus dem Winterschlaf locken. Mit dabei sind Heinz-Hermann Voß, Gerda Lüdeke, Bodo Heuermann, Christa Skubowius, Susanne Vogelberg, Anni Wöhler-Pajenkamp, Dieter Gerken und Frido Brand.

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Die Gästeführer aus Bassum läuten die Fahrradsaison ein. Die erste Tour unter dem bekannten Motto „Bassum radelt an“ steht am 30. April an. „Wir wollen damit die Menschen aus Bassum und umzu aus dem Winterschlaf wecken“, freut sich Gästeführer Bodo Heuermann auf die bevorstehende Tour.

Diese Auftaktveranstaltung wird von den Gästeführern, dem Kultur- und Heimatverein, dem AFDC, den Land-Frauen und der Stadt Bassum gemeinsam organisiert.

Vorgesehen sind zwei Touren, diese starten zu unterschiedlichen Zeiten vom Rathaus. Die erste Gruppe trifft sich um 10 Uhr und radelt einem gemeinsamen Mittagessen entgegen. Die zweite Gruppe tritt ab 13.30 Uhr in die Pedale und legt unterwegs eine Kaffeepause ein.

Den Organisatoren ist es gelungen, auch im elften Jahr wieder eine schöne Strecke herauszusuchen, sagt Heuermann. Dieses Mal geht es auf die nördliche Strecke des Bassumer Fahrradrundweges (BFR).

Die Tour ist ungefähr 30 Kilometer lang und dauert mit Pausen gut fünf Stunden. Von Bassum geht es über Dimhausen und Stühren nach Kastendiek. Dort kehren die Teilnehmer im „Alten Rasthaus“ ein.

Der Rückweg führt über Nordwohlde und Bramstedt zurück nach Bassum. An ausgewählten Punkten informieren die Gästeführer und zwei Fachleute über Sehenswürdigkeiten. Themen sind Wasser, Biogas, Kunst und Straße.

Gerda Lüdeke stellt zum Beispiel an der Klosterbachbrücke in Wichenhausen die Bedeutung des Wassers früher und heute vor und plädiert für einen bewussten Umgang mit Wasser und Abwasser.

Vom Klosterbach geht es weiter nach Nüstedt zur Biogasanlage von Walter Brunner. Dort werden die Teilnehmer vom Betreiber aus erster Hand über diese Art der regenerativen Stromerzeugung informiert und können die Anlage besichtigen.

Beim Stopp in Gräfinghausen steht die Kunst im Mittelpunkt. Für diesen Abstecher wird der Bassumer Fahrrad-Rundweg für ein paar Meter verlassen. Am Haus von Andreas Koch-Warnken können die Teilnehmer dem Künstler bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Koch-Warnken, der im Bassumer Umland schon einige Projekte unter Beteiligung der Bevölkerung gemacht hat, zum Beispiel eine Sitzgruppe aus Eichenholz in Pestinghausen, wird von seinem Konzept erzählen und sein Werkzeug präsentieren.

Nach der Stärkung im „Alten Rasthaus“ bewegt sich die Gruppe wieder in Richtung Süden. Es folgt die längste Teilstrecke des Ausfluges. Erst kurz vor Bassum ist der nächste Halt am ehemaligen Schießstand des NWDSB geplant. Dort werden die Gästeführerinnen Anni Wöhler-Pajenkamp und Christa Skubowius das Thema Bundesstraße aufgreifen. Neben der Geschichte der Straße soll auch der geplante Ausbau Thema sein. Die Rückkehr am Bassumer Rathaus ist für 15.30 beziehungsweise 19 Uhr geplant.

Die Tourleitung übernimmt der ADFC mit Heinz-Hermann Voß, Dieter Gerken und Frido Brand. Die Organisatoren versprechen ein moderates Tempo bei dem niemand „auf der Strecke bleibt“ und auch mal auf die Schlusslichter gewartet wird.

Getränke für zwischendurch sollten mitgenommen werden. Die Teilnehmer sollen zudem darauf achten, dass ihre Räder straßen- und verkehrstauglich sind, so Heuermann.

Wer dabei sein möchte kann sich bis zum 28. April bei der Stadt Bassum unter 04241/84-0 anmelden.

Bei der Anmeldung muss dann für die Vormittagstour auch schon das Mittagessen ausgewählt werden (es stehen drei Menüs zur Auswahl).

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