100 Frauen beim Frühstückstreffen im Hotel Zur Post / Referentin Birgit Sych spricht über Ziele

„Was trägt, wenn nichts mehr trägt?“

Im Hotel Zur Post in Neubruchhausen lauschen die Zuhörerinnen den Worten der Referentin aus Berlin. - Foto: Rickers

Neubruchhausen - Von Ilka Rickers. Die Schattenseiten des Lebens stellte Birgit Sych aus Berlin am Sonnabend beim Frühstückstreffen für Frauen (FFF) in den Mittelpunkt ihres Vortrages. Titel: „Was trägt, wenn nichts mehr trägt?“

Das Referat soll Menschen, die am Boden liegen, Trost und Mut schenken, so die Referentin. Ihr Vortrag könne die Probleme nicht lösen, wohl aber hofft sie, den Zuhörerinnen eine andere Sicht auf das Problem geben zu können. Sych betonte die unterschiedlichen Bedeutungen des Wortes „tragen“. Kleidung werde getragen. Ein Sarg werde getragen. Verantwortung müsse getragen werden und Situationen müssen ertragen werden, etwa Schmerz und Trauer. Die Herausforderungen des Lebens scheinen manche Menschen zu erdrücken. „Das ganze Leben ist wirklich zu schwer, wenn wir alles alleine schaffen müssen“, so Sych.

Sie ist überzeugt: „Menschen benötigen Ziele.“ Wer keine habe, könne in Resignation verfallen. Depressionen und Selbstmordgedanken seien die Folgen. Laut Statistik nehme sich in Deutschland alle 45 Minuten ein Mensch das Leben.

Die Referentin gab Einblick in ihr eigenes Ziel: „Gemeinsam mit meinem Mann alt zu werden.“ Dafür achte sie auf ihre Ernährung und gehe zum Sport, was ihr nicht immer leicht falle. Aber Sych ist sich sicher: „Ein Ziel vor Augen hilft.“

Seit mehr als zwölf Jahren hält Birgit Sych Vorträge vor Frauen. Die Frühstückstreffen sind ein Forum für Lebens- und Glaubensfragen und werden deutschlandweit angeboten. Früher leitete Sych selbst eine Gruppe in Berlin. Dort erhielt sie dann das Angebot, zu referieren. Darüber hinaus ist sie Lehrerin für Mathematik und Französisch.

Veranstalterin Petra Klußmann freute sich, dass etwa 100 Frauen ihrer Einladung gefolgt waren.

Musikalisch umrahmt wurde der Vormittag von Tanja Kaiser. Die Musikerin hat ihre eigene Sicht der Dinge: „Mich trägt die Musik.“

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