Waldkunstpfad mit bunter Vielfalt

„Warten auf Rieu“

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Jutta Bensmann aus Osnabrück stellte skurrile Lampenspiele aus.

Nordwohlde - Von Dieter Niederheide. Eine bunte Vielfalt von Kunst und Kunsthandwerk machte am Wochenende der von Katrin Zettermann-Wawrzinek initiierte Waldkunstpfad sowie am Rande und im Waldatelier an der Fesenfelder Straße aus. Es war ein von der Künstlerin gewollt anderer Waldkunstpfad im Vergleich zu den bisherigen Veranstaltungen. Herausgekommen ist dabei ein sehenswerter Mix mit elf Künstlerinnen, Künstlern und Kunsthandwerkern.

Schon auf dem Weg zum Kleinen Waldatelier fielen Bäume auf, die nummeriert waren. Auf die Frage „Warum nummerierte Bäume?“ antwortete die Gastgeberin: „Jeder Besucher soll sich selber darüber Gedanken machen, selber einen Sinn hineinnterpretieren“. Immerhin verriet Zettermann-Wawrzinek, dass sie es war, die rund 100 Bäumen im kleinen Wald beim Atelier eine „Hausnummer“ gegeben hatte.

Carmen Pisarski und Abi Jamali von der Holzwerkstatt der Einrichtung Westflügel Syke am Waldkunstpfad.

Die Palette der ausgestellten Werke war breitgefächert und für jeden war etwas zum Betrachten oder auch zum Mitnehmen dabei. An einigen Bäumen waren Gedichte angebracht. In Verbindung mit Gedichten bot Elisabeth Drab den Besuchern an, sich aus den Texten an den Bäumen das persönliche Wunschgedicht auszusuchen. Mit prächtigen Holzarbeiten (unter anderem geschmackvoll erarbeitete Schalen) präsentierten Carmen Pisarski und Abi Jamali die Holzwerkstatt der Einrichtung Westflügel Syke.

Jutta Sage aus Bassum war mit Tilda-Puppen und anderen hübschen Figuren aus eigener Handarbeit vertreten. „Hier ist es sehr schön, mir gefällt der Waldkunstpfad“, sagte sie.

Frauengruppe und Leuchtturm

Angetan von der Atmosphäre war auch die Osnabrückerin Jutta Bensmann, die mit ihren skurrilen Lampenspielen in allen Formen auf Interesse stieß. Auf dem Waldkunstpfad gab es auserwähltes Kunsthandwerk zu sehen, etwa Holzarbeiten von Petra und Reinhold Mink, darunter ein Leuchtturm der als Futterhaus für Vögel Verwendung finden kann.

Eine ausgefallene Frauengruppe stellte die Bildhauerin Rosmarie Hackmann vom Atelier Eisenstein in Oldenburg unter der Überschrift „Warten auf Rieu“ aus. Eine interessante Keramikarbeit mit Engobe und Glasur. Weitere Blickfänge waren verschiedene Kunstwerke aus Metall, Holz oder Glas.

Neu im Kreis der Kunstschaffenden stellte sich Studentin Annalena Wawrzinek mit ihren Druckgrafiken vor.

Katrin Zettermann-Wawrzinek, die Veranstalterin, hatte an diesem Sonntag kaum Zeit ihre eigenen Arbeiten im Kleinen Waldatelier zu präsentieren. Mit einer großen Helferschar war sie auf das Wohl der Besucher bedacht, für die selbstgebackene Kuchen und Kaffee oder Tee bereitstanden.

Musikalisch sorgte am Nachmittag Fabian von Wegen mit eigenen Liedern zur Gitarre für die passende Unterhaltung.

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