Parkplatzsituation Sulinger Straße / Stadt lässt im Internet abstimmen

Votum der Bürger gefragt

Dicht an dicht parken die Fahrzeuge an der Sulinger Straße. Die Verwaltung fragt: Soll das so bleiben? · Foto bbk
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Dicht an dicht parken die Fahrzeuge an der Sulinger Straße. Die Verwaltung fragt: Soll das so bleiben? · Foto bbk

Bassum - Von Frauke Albrecht. Wie viele Parkplätze braucht die Sulinger Straße? An dieser Frage beißen sich seit Jahren die Geschäftsinhaber, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter die Zähne aus – und kommen auf keinen gemeinsamen Nenner. Nun ist die Meinung der Bassumer Bürger gefragt. Sie können im Internet abstimmen.

Bis zum 21. Februar können Internetnutzer auf der Homepage der Stadt darüber entscheiden, ob die Zahl der Parkflächen gleich bleiben oder reduziert werden soll. Zur Auswahl stehen folgende Möglichkeiten: 25 Plätze, 15 bis 20 Plätze, 10 bis 15 Parkplätze, weniger als zehn, davon einige Behindertenstellplätze oder ausschließlich Behindertenparkplätze.

Gestern Morgen war die Umfrage freigeschaltet worden. Kurz danach hatten bereits die ersten ihr Votum abgegeben. Die Idee hatte Bauamtsleiter Michael Junge. Er hofft, dass sich möglichst viele daran beteiligen. Die Ergebnisse würden sofort nach der Eingabe aktualisiert. Grundsätzlich soll es nicht möglich sein, von einem PC mehrfach abzustimmen, so Junge.

Am 27. Februar wird das Ergebnis im Bauaussschuss besprochen. „Die Ergebnisse finden im weiteren Entscheidungsprozess Beachtung“, heißt es seitens der Verwaltung.

Hintergrund ist der Antrag des Bürgerblocks, die Poller an der Sulinger Straße zu entfernen und die Parkflächen, ähnlich wie vor der Kreissparkasse, mit Basalt zu pflastern. „Diese Baumaßnahme setzt voraus, dass man sich vorher über die Anzahl der gewünschten Parkplätze einig ist“, erläutert Junge.

Die Verwaltung hat grundsätzlich keine Einwände gegen den Rückbau der Poller, da diese Maßnahme auch dem vom Rat beschlossenen städtebaulichen Rahmenplan von 1992 entspricht, heißt es.

Die entstehenden Freiflächen könnten durch Bänke und anderes Stadtmobiliar bestückt werden. Auch Raum für Geschäftsauslagen und Außengastronomie könnte gestaltet werden.

In der Bauausschusssitzung stellt das Fachbüro Dr. Donata Acocella außerdem die Ergebnisse des Workshops zur Sulinger Straße vor. Verwaltung, Politik, Hausbesitzer und Geschäftsinhaber hatten über Möglichkeiten beraten, die Innenstadt attraktiver zu gestalten.

http://www.bassum.de

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