Ferienkiste macht jungen Bassumern ein paar Angebote – ohne Gewähr

Vom Programmieren bis zum Holzboot-Bau

Brigitta Wortmann verspricht: Der Märchenabend wird stattfinden. Entweder in ihrem Garten - oder online per Stream. 
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Brigitta Wortmann verspricht: Der Märchenabend wird stattfinden. Entweder in ihrem Garten - oder online per Stream.
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Eschenhausen – Nichts ist sicher. Sollte eine zweite Corona-Welle anrollen und sollten die Sicherheitsmaßnahmen wieder verschärft werden, findet gar nichts statt – und die ganze Planung war für die Katz. Das wissen Organisatorin Brigitta Wortmann und die Menschen, die sich mit ihr bereit erklärt haben, Veranstaltungen für die Ferienkiste Bassum anzubieten. Dennoch gehen sie das Risiko ein. „Die Kinder hatten so lange gar nichts – darum wollen wir es zumindest versuchen“, erklärt Wortmann ihr Engagement.

Ab sofort können Eltern ihre Kinder im Internet unter Ferienkiste Bassum anmelden. Aufgrund der Umstände fällt das Programm schmaler aus als in den Jahren davor. „Fahrten und Großveranstaltungen können natürlich nicht angeboten werden. Was stattfindet, geht nur in kleinen Gruppen. Angebote für die ganz Kleinen sind nicht dabei, da sich dafür keine Veranstalter gefunden haben. Es geht erst ab fünf Jahren los“, sagt Wortmann.

Auch sie hat sich vorher viele Gedanken gemacht, was sie anbieten möchte. „Ich wollte Veranstaltungen, die dann auch wirklich stattfinden können. Das Märchen am Lagerfeuer zum Beispiel. Bei gutem Wetter sitzen wir draußen im Garten – bei schlechtem Wetter werde ich es streamen.“

Der Zauberer-Workshop oder – ganz neu dabei – das Programmieren von Spielen werden ohnehin online angeboten. Ebenfalls neu ist das Bauen von Holzbooten.

Wieder am Start ist der Kurs „Wilde Wölfe“, bei dem die Teilnehmer durch die Westermark streifen. Auch Pferde- und Fußballfreunde kommen erneut auf ihre Kosten.

Die Kinder können ein Radio-Programm erstellen oder ein Theaterstück über Kasper und den Gurkendieb erleben. „Ob der Kasper dabei auch eine Maske trägt? Wird bei der Nase vermutlich schwierig“, scherzt Wortmann und lacht.

Apropos: Die Abstands- und Hygieneregeln gelten natürlich für jeden Kurs. Die Veranstalter werden darauf achten und auch Desinfektionsmittel bereithalten.

„Die Eltern und Kinder müssen bereit sein, das Risiko mitzutragen“, sagt Wortmann. Es könne natürlich auch sein, dass sich niemand oder nur ganz wenige anmelden. Umgekehrt wäre es auch denkbar, dass es einen regelrechten „Run“ auf die Ferienkiste gibt, sodass nicht jedes Kind einen Platz bekommt. „Wir wollen es so gerecht wie möglich halten, also nicht nach dem Windhund-Prinzip“, verdeutlicht Wortmann ihren Wunsch, das möglichst jedes Kind an einem Angebot teilnehmen kann.

Aber versprechen kann sie nichts, denn letztendlich macht es die schwierige Situation unmöglich, vorherzusagen, was passieren wird und welche Veranstaltungen am Ende stattfinden werden. Darum bittet Wortmann um Verständnis und empfiehlt, sich regelmäßig auf der Internetseite über den aktuellen Stand zu informieren. „Ich bin den Veranstaltern sehr dankbar, dass sie überhaupt in dieser turbulenten Zeit so etwas anbieten, das Risiko und den Aufwand mittragen.“

Anmelden können die Eltern ihre Kinder bis zum 3. Juli. Sowohl Online-Überweisungen als auch Barzahlung ist möglich.

Von Julia Kreykenbohm

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