Vier Stationen zum Tag des offenen Denkmals / Stift im Mittelpunkt des Interesses / Verlies und Freudenburg ebenfalls gut besucht

Bassums Äbtissin öffnet den Kapitelsaal

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Bodo Heuermann erzählt vor dem Verlies an der Freudenburg über dessen Geschichte.

Bassum - Von Berthold Kollschen. Vier Stationen konnten Besucher am Tag des offenen Denkmals in Bassum besichtigen: Verlies und Freudenburg sowie Stift und Kirche. Den wohl größten Zuspruch hat dabei das Stift erfahren. Schon zur ersten Führung mit Bassums Äbtissin Isabell von Kameke hatten sich18 Besucher eingefunden. Unter ihnen auch Roman von Götz aus Dortmund, der derzeit zu Besuch in Bassum ist. „Als Fotograf kunsthistorischer Bauten und Plätze interessiert mich das Stift besonders“, so von Götz, den seine Freunde über die Möglichkeit einer Führung informiert hatten. Er wollte vor allem die Abtei kennenlernen.

Äbtissin von Kameke informierte umfassend über die 1150-jährige Geschichte des Stifts und machte den Unterschied zwischen Stift und Kloster klar. Sie ging auch auf die Fragen der Besucher ein, erklärte, wie sich das Stift finanziert und was die Klosterkammer mit dem Stift zu tun habe. Auch der Tagesablauf der Kapitularinnen war Thema.

Parallel dazu hatte auch die Stiftskirche ihre Türen geöffnet. Gästeführerin Hanna Brunner führte zunächst knapp zehn Besucher durch das Gotteshaus und erläuterte die Schritte der Restaurierung. Später kamen noch weitere Besucher hinzu. Einige von ihnen bestiegen den Turm.

Gebäude und Park der Freudenburg sowie das Verlies des Kultur- und Heimatvereins stellte Gästeführer Bodo Heuermann vor. Auch dort hatten sich im Laufe des Nachmittags erfreulich viele Gäste eingefunden, die sich vom Anwesen und der Geschichte des Komplexes beeindruckt zeigten.

Der Vorstand des Kultur- und Heimatvereins nutzte die Gelegenheit, um die Besucher nach ihren Eindrücken zu befragen, besonders zum Verlies. Man wolle wissen, ob etwas verändert werden müsse, so Heuermann. Die meisten Besucher machten den Vorschlag, das Verlies moderner zu präsentieren. Sie nannten unter anderem ein Bildschirm mit visuellen Informationen oder eine offenere Art der Präsentation.

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