Tag der offenen Tür in Bramstedter Grundschule

Zu viele Mauern, zu wenige Brücken

Unter Anleitung von Insa Schulenberg konnten die Kinder in der Nähwerkstatt der Bramstedter Grundschule in diese Form der Handarbeit hineinschnuppern.

Bramstedt - Von Heiner Büntemeyer. Mit einem Tag der offenen Tür hat sich die Grundschule Bramstedt jetzt ihren Gästen vorgestellt. Zunächst gaben alle Klassen einen einstündigen Einblick in eine ganz normale Unterrichtsstunde, so weit dies vor dem aufregenden Fest überhaupt möglich war.

Nach einer kurzen Pause begrüßte Schulleiter Tobias Baron die Gäste und bat sie, sich über die Ganztagsangebote zu informieren, die von einzelnen Gruppen vorgestellt wurden.

Sein besonderer Dank galt der Ganztagskoordinatorin Uschi Matussek-Schmitz, der es in Zusammenarbeit mit dem TSV Bramstedt und dem Grundschul-Förderverein gelungen war, unter Einbeziehung des Kindergartens eine Lerngemeinschaft zu entwickeln. Wie die aussieht, stellte sie in einem Ganztags-Tagebuch vor, in dem es unter anderem heißt: „Zahlreiche Aktivitäten rund um die Dorfgemeinschaft sind fester Bestandteil unserer Schulkultur.“

Aus dem vielfältigen Angebot konnten die Kinder ein Projekt wählen, das ihren Neigungen und Interessen entsprach. Sie konnten im „Studio B“ auftreten, um sich als Frau Hoffnung, Frau Fleiß, Frau Zaster, Frau Glück und Herr Klug als Lebensberater auszugeben. Sie hatten ein Lernsystem entwickelt, bei dem man „in 5 Minuten superschlau“ wurde, oder definierten zusammen mit den Eltern den Begriff „Ferienzeit“ ganz neu.

„Menschen bauen zu viele Mauern und zu wenige Brücken.“ – Diese zeitlos aktuelle Erkenntnis von Sir Isaac Newton nahmen Kinder zum Anlass, um unter der Leitung von Hannes Heinemann verschiedene Brückenkonstruktionen zu entwerfen. Schulleiter Tobias Baron stellte mit seiner Lerngruppe die Ergebnisse der „Lego-Education“ vor, bei der die Schüler selbst gebaute Lego-Roboter programmieren konnten.

Insa Schulenberg lud die Kinder in ihre Näh-Werkstatt ein, in der sie an der Nähmaschine arbeiten oder andere textile Arbeiten anfertigen konnten. In der Bücherei wurde es etwas lebhafter, denn hier wurden Gesellschaftsspiele gespielt Aber richtig rund ging es auf dem Pausenhof, wo alte und neue Gruppenspiele gespielt wurden.

Wer sich trotz des warmen Wetters noch intensiver bewegen wollte, ging in die Turnhalle. Hier tobten sich die Kinder auf Mini-Trampolin, Balancierbalken oder in der Kletterlandschaft aus, sie schaukelten oder spielten mit den Bällen und die Eltern nutzten die Gelegenheit, um auf den Bänken am Hallenrand Platz zu nehmen und ihren Kindern zuzuschauen.

Auch auf den beiden Tennisplätzen herrschte Betrieb, denn Fritz Wessel vom TSV Bramstedt stellte die Mitglieder der von ihm geleiteten Tennis-AG vor und lud andere Kinder ein, ebenfalls erste Ballwechsel zu versuchen.

Abgerundet wurde das Programm durch den Förderverein der Grundschule, der in der Pausenhalle ein kleines Buffet aufgebaut hatte.

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