Abfall-Wirtschafts-Gesellschaft will mehrere Größen anbieten

Große Zustimmung für Verpackungstonne in Bassum

Bassum - „Das sind ja mal gute Neuigkeiten“, freute sich eine Bürgerin im Internet-Forum Facebook über die Verpackungstonne. Wie berichtet, arbeitet die AWG (Abfall-Wirtschafts-Gesellschaft) mit Hochdruck an der Einführung dieser Tonne zum 1. Januar 2019.

Exakt 290 Facebook-Nutzer hatten in 19 Stunden auf die Nachricht reagiert – 276 mit Zustimmung. Kritiker befürchten, dass die Tonne bei vierwöchiger Abfuhr für alle Wertstoffe nicht ausreicht. AWG-Geschäftsführer Andreas Nieweler: „Der Behälter ist absolut ausreichend. Andere Kommunen haben bereits Erfahrungen damit gemacht.“ 

Es gebe verschiedene Größen, und durch Nachdruck sei außerdem mehr Inhalt möglich: „Da sind die Behälter leidensfähiger als der Wertstoffsack.“ Dessen Reißfähigkeit erntete bei zahlreichen Bürgern Kritik. Wären sie noch dünner, lautet ein Kommentar, „kann man den Müll auch gleich so an die Straße werfen und gelb ansprühen“.

Einzelne Bürger stellten klar, den Sack dennoch behalten zu wollen. Diesen Wunsch will die AWG ihnen nach Möglichkeit erfüllen. Sie müssten die vollen Säcke dann allerdings selbst in einen AWG-Wertstoffhof in ihrer Nähe bringen. 

Denn ein doppeltes Abholsystem (Tonne und Säcke) sei mit den Dualen Systemen nicht verhandelbar, erklärt Nieweler. Er ist sicher, dass sich am Ende mehr als 80 Prozent der Bürger für den festen Behälter entscheiden werden. „Das war beim Altpapier auch so.“ sdl

Rubriklistenbild: © Seidel

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