Mitgründer des Heimatvereins

Verdienter Heimatforscher: Klaus Bergann ist gestorben

Klaus Bergann †

Neubruchhausen - Klaus Bergann ist tot. Der Syker starb am vergangenen Dienstag im Alter von 81 Jahren. Die Region verliert mit ihm einen verdienten Heimatforscher. Der ehemalige Schulleiter der Grundschule Neubruchhausen hat in zahlreichen Arbeitskreisen gewirkt.

Als sich der Heimatverein Neubruchhausen in den 70er-Jahren gründete, war Bergann dabei. Er beteiligte sich an der Erarbeitung von Wanderwegs-Beschilderungen, ebenso an der Sanierung der Heimatstube in der Alten Oberförsterei. In den 80er-Jahren schrieb er zahlreiche Artikel für die regelmäßig in dieser Zeitung erscheinenden Heimatblätter.

Im heimatgeschichtlichen Arbeitskreis der Volkshochschule widmete sich Bergann der Neubruchhauser Schulgeschichte. 20 Jahre lang leitete er den Arbeitskreis Ortschronik Neubruchhausen. Mehr als zehn Jahre lang hat er zusammen mit Holger Rullhusen, Hannelore Schreiber, Hajo Giesecke, Werner Albers und Joachim Kroll an zwei Büchern über Neubruchhausen gearbeitet.

„Unser Anliegen ist es, alles zu sammeln, was leicht verloren geht“, sagte Bergann einmal. Das sah er als fortwährenden Prozess an. Für dieses unermüdliche Engagement erhielt er als Dankeschön 2014 die Bassumer Medaille.

Bergann war auch ein Familienmensch

Die Heimatforschung war aber nur eine Seite des vielseitigen Menschen Klaus Bergann. Weggefährten und Freunde kennen ihn zudem als Familienmenschen. „Seine Familie war für Klaus alles. Er fand darüber hinaus aber auch viel Zeit für die vielen Nebenarbeiten“, sagt beispielsweise Werner Albers vom Heimatverein. Als redlich und bescheiden wird Bergann beschrieben. Und er war ein musikalischer Mensch. Klaus Bergann leitete Flötengruppen, war im Gesangverein viele Jahre Mitsänger und später Chorleiter. Er liebte Musik und Musikinstrumente.

Geboren 1937 im pommerschen Pyritz verschlug es ihn nach Flensburg, später nach Bückeburg, dann folgte das Studium in Osnabrück. Da war er bereits verheiratet. 1969 kam Bergann nach Neubruchhausen, wo er bis zu seiner Pensionierung die Grundschule leitete. Er wird als „sanfter“ Schulleiter beschrieben, der bei Schülern und Kollegen beliebt war. Auch wegen seines feinsinnigen Humors.

al

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