Ulli und Nadja Butt feiern ihre Silberhochzeit in Peking im 70er-Jahre-Look

Bassumer verblüffen mit ihrem Outfit die Chinesen

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Dieser Anblick überraschte selbst die stets farbenfroh gekleideten Chinesen: Ehepaar Butt (vorne links) mit Freunden im 70er-Jahre-Look in Peking.

Bassum - Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, lautet ein Sprichwort. Und wenn die Reise in ferne Länder führt, noch mehr. Ulli Butt von der Bassumer Polizeistation ist gerade aus China zurück gekommen. Er und seine Frau Nadja feierten dort ihre Silberhochzeit. Butt ist sicher: „Auch die Chinesen haben eine Menge zu erzählen.“ Denn die Partygäste feierten im 70er-Jahre-Look.

Butt ist immer noch voller Eindrücke. „Wir haben zwei Wochen eine Rundreise gemacht und uns das Land angeschaut und waren dann noch bei Freunden von uns, den Kanowskis.“

Besuch bei Familie

Kanowski

Die Familie Kanowski lebt seit etwa einem Jahr in Peking und schickt seitdem immer mal wieder Berichte von ihren Erlebnissen – und sie grüßt regelmäßig die Freunde daheim.

Wie berichtet, kommt ein Teil der Familie im August wieder. Zum einen fängt die Schule an, zum anderen fährt Sohn Tom mit dem TSV Bassum zum Gothia-Cup nach Schweden.

So war es auch der letzte Besuch, den die Kanowskis durch Peking führen konnten. „Wir hatten am Kühlschrank eine ganze Liste mit Sehenswürdigkeiten, die wir abgearbeitet haben“, schmunzelt Butt. Dazu zählt natürlich der Besuch der Chinesischen Mauer. „Das war beeindruckend.“

Beeindruckend war aber auch die eigentliche Party. „Wir sind die Langnasen und für Chinesen ein begehrtes Fotomotiv“, so Butt. Da würden die Fotos auch schnell mal aus der Hüfte geschossen. Als sich die Bassumer jedoch im 70er-Jahre-Look auf die Straße wagten, waren sie eine echte Attraktion. Die Klamotten hatten sie mitgebracht, sie stammen von einem Kostümverleih.

Ziel war das Vergnügungsviertel Sanlitun Beijing downtown. Der Höhepunkt war die finale Party im Migas, eine Rooftop-Bar, umringt von imposanten Wolkenkratzern. „Wir fanden es cool, die vielen anwesenden Chinesen, die mitfeierten auch“, schmunzelt Butt.

An eines hätte er sich während seines Aufenthalts jedoch nicht gewöhnen können: „Die fahren dort alle kreuz und quer, wie es ihnen gefällt. Egal ob Auto-, Moped- oder Radfahrer.“ Zwar würden dort die gleichen Verkehrsregeln gelten wie in Deutschland, weiß Butt. Nur halte sich keiner dran. Er hätte gerne eingegriffen.

al

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