Finanzielle Hilfe

Tierpark Petermoor sagt „Danke“ - für viele Spenden in der Corona-Krise

Längst können die Gäste des Parks die Kattas wieder bestaunen.  
Foto: : Lisa-Marie Rumann
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Längst können die Gäste des Parks die Kattas wieder bestaunen.
  • Julia Kreykenbohm
    vonJulia Kreykenbohm
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Bassum – Längst hat der Tierpark Petermoor wieder für alle großen und kleinen Tierfreunde geöffnet. Besonders in der ersten Zeit und am Pfingstwochenende war einiges los. Und auch, wenn jetzt schon fast wieder Alltag eingekehrt ist, denkt der Förderverein noch an die Zeit zurück, als die Türen wegen Corona geschlossen bleiben mussten.

Doch es sind nicht nur negative, sondern auch viele positive Erinnerungen. „Viele Menschen haben uns über Facebook liebe Kommentare geschrieben“, erzählt Wouter Groet, der die Seite betreut. „Sie schrieben uns, dass wir durchhalten sollen und dass sie sich auf uns freuen, wenn es wieder losgeht. Das war toll.“

Andere wiederum sind aktiv geworden und wollten dem Tierpark etwas Gutes tun. „Eine Bäckerei wollte uns Brot spenden. Das mussten wir leider ablehnen, da die Tiere das nicht fressen durften. Aber der Gedanke dahinter war sehr nett. Ein Landwirt hat wiederum Getreide gespendet.“

Wouter Groet freut sich über das liebe Feedback.

Das Syker Ehepaar Michaela und Ralf Lübnitz hat seine Freizeit dazu genutzt, um Mund-Nasenschutze zu nähen und sie gegen einen Geldbetrag abzugeben. Die Summe wollten sie dem Tierschutz in der Region zugutekommen lassen – und so flossen 185 Euro auf das Konto des Parks. „An dem Projekt haben auch einige Mitglieder des Ortsvereins Syke des Deutschen Roten Kreuzes mitgemacht. So kam ein guter Teil der Stoffe vom DRK. Insgesamt waren wir zu fünft, für mehr freiwillige Helfer fehlten schlicht die Abnehmer für die ganzen Masken, die wir hätten nähen können“, schrieb Lübnitz in seiner Mail.

Aber auch Konrad Münker und Ina Gogoll-Münker aus Syke haben an den Tierpark gedacht. Sie veranstalteten einen virtuellen Lauf. Für 15  Euro konnten sich die Teilnehmer anmelden. Dann suchten sie sich eine Strecke aus, liefen sie und schickten zum Beweis Bilder davon. Dafür gab es eine eigens erstellte Medaille. Dank der 118 Läufer kamen fast 1000 Euro zusammen, von denen Petermoor rund 333 Euro bekam. Die übrigen Beträge gingen an das Wolfscenter Dörverden und den Tierpark in Ströhen.

Das Geld will der Förderverein erst mal sparen, um davon eventuelle Renovierungsarbeiten oder auch neue Tiere zu bezahlen. „Wir möchten uns bei all den Leuten bedanken, die während der Krise an uns gedacht haben. Egal ob in Form von lieben Worten oder Spenden“, sagt Groet. „Und natürlich freuen wir uns auf unsere Gäste – immer mit der Bitte, sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten.“

Von Julia Kreykenbohm

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