Chorproben montags ab 19.30 Uhr

Kantorei Bassum lädt zum Mitsingen ein

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Probe der Kantorei: Die Sänger proben bereits für ein Konzert im Dezember.

Bassum - Von Berthold Kollschen. Kreiskantorin Réka-Zsuzsánna Fülöp sucht Verstärkung für die Kantorei. Zur Zeit gehören dem Chor rund 70 Mitglieder an. Sie bereiten sich intensiv auf das große Chor- und Orchesterkonzert zum 3. Advent in der Stiftskirche vor.

„Das ist jetzt ein guter Moment, neue Chorsänger zu werben“, ist Fülöp überzeugt. Der Kantorei fehlen in erster Linie Stimmen für die Männerlagen Tenor und Bass.

Doch auch Frauenstimmen heißt die Leiterin jederzeit willkommen. „Ein Einstieg ist zu jeder Zeit möglich. Wer noch beim bevorstehenden Konzert mitsingen möchte, der kommt möglichst bis Mitte kommenden Monats zu uns“, ergänzt Kreiskantor Ralf Wosch, der seine Frau in der Arbeit mit der Kantorei unterstützt und selbst mitsingt.

„Einfach mal zu den Montagsproben kommen, schnuppern und sich begeistern lassen. Singen in Gemeinschaft ist nicht nur schön, es macht auch viel Spaß und ist zudem sehr gesund“, sagt das Kantorenehepaar.

Zusammen mit dem Ensemble „Soli Deo Gloria“ und einigen Gesangssolistinnen und -solisten wird am Sonntag, 17. Dezember, unter anderem die Kantate „Ein feste Burg ist unser Gott“ von Johann Sebastian Bach, speziell für das Reformationsfest komponiert, auf dem Programm stehen. Das Lied selbst hat Martin Luther geschrieben. „Es handelt sich um ein sehr anspruchsvolles Werk“, erläutert Réka-Zsuzsánna Fülöp. „Der Eingangschor davon wird als einer der Höhepunkte Bachscher Chorbearbeitungskunst angesehen.“

„Meine Seele ist Stille“ von Fanny Hensel

Weiter wird die sogenannte „Reformations-Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy zu hören sein. Um eine Verbindung Reformations- und Adventszeit bei diesem Konzert herzustellen, gibt es auch noch die Weihnachtskantate „Vom Himmel hoch, da komm ich her“, ebenfalls von Felix Mendelssohn Bartholdy geschrieben.

In der Berliner Bachtradition ausgebildet worden ist Fanny Hensel, die hochbegabte Schwester von Mendelssohn Bartholdy. Sie durfte zu ihrer Zeit keine eigenen Werke öffentlich aufführen und als großartige Pianistin auch keine Konzerte geben. Das schickte sich damals als Frau nicht. In den sogenannten „Sonntagskonzerten“ auf dem Anwesen der Familie, die immer gut besucht waren, hatte sie allerdings die Möglichkeit, ihr großes Talent unter Beweis zu stellen.

Immerhin hat sie mehr als 400 Werke geschrieben. Im bevorstehenden Chor- und Orchesterkonzert wird ihr Lobgesang „Meine Seele ist Stille“ aufgeführt werden.

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