WIR sucht Kontakt zu den Bassumer Ortschaften

Den Blick für das Machbare behalten

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WIR-Vorsitzender Hans-Joachim Günther (Bildmitte) zusammen mit Bianca Hammermeister und Florian Meyer von MK-Digital, die auf der Jahreshauptversammlung des Vereins Möglichkeiten der digitalen Werbung vorstellten.

Bassum - Von Berthold B. Kollschen. Es war sehr überschaubar, was sich im Saal des Gasthauses Freye am Donnerstagabend zur Jahreshauptversammlung der Wirtschafts- und Interessensgemeinschaft Region Bassum (WIR) an Mitgliedern eingefunden hatte: Mit Vorstand und Medienvertretern knapp 30 Personen.

„Das dürfte zum Teil wohl auch auf die parallel stattfindende Ehrung der Ehrenamtlichen im Vorwerk sowie auf die Ortsversammlung der Volksbank zurückzuführen sein“, mutmaßte WIR-Vorsitzender Hans-Joachim Günther. Das zeige aber, wie notwendig ein städtischer Terminkalender sei, um derartig ärgerliche Überschneidungen zukünftig zu vermeiden.

Da sich Wirtschaftsförderer Heinz Schierloh dieses Jahr in den Ruhestand begibt, hat Bürgermeister Christian Porsch signalisiert, zukünftig als ordentliches Mitglied des WIR-Vorstandes mitzuarbeiten. Eine kommissarische Regelung, die ab sofort gilt, habe der Vorstand bereits einvernehmlich getroffen.

Durchgängige Themen bei der WIR sind immer die Weihnachtsbeleuchtung und die „Problemzone Sulinger Straße“, wie Günther sich ausdrückte. Es habe zwar schon ein paar äußerliche Verbesserungen gegeben, der große Durchbruch zu einem Bereich mit Wohlfühl-Charakter lasse aber noch auf sich warten.

Derzeit diskutiere der Vorstand intensiv über die Gestaltung der Bassumer Innenstadtfeste. Veränderungen seien jedoch erst ab 2017 realisierbar.

Um sich einer breiteren Öffentlichkeit wirkungsvoller präsentieren zu können, beabsichtigt die WIR, zukünftig Versammlungen in den Bassumer Ortschaften zu veranstalten. Auf der Agenda stehen auch Betriebsbesichtigungen für Mitglieder. So am 7. April um 19 Uhr im Zentrum für seelische Gesundheit.

„Insgesamt müssen wir den Blick für das Machbare im Auge behalten“, so Hans-Joachim Günther, der damit auf das begrenzte Budget der WIR hinwies. „In diesem sehr engen finanziellen Rahmen haben wir doch einiges schaffen und bewegen können“, so Günther weiter, der alle auffordert mitzuhelfen, den „etwas stockend laufenden Motor in Bassum wieder auf Touren“ zu bringen.

Dazu gehöre auch, das eigene Konsumverhalten zu ändern, wieder vermehrt im örtlichen Einzelhandel zu kaufen und das Online-Shopping auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die vorhandene Kaufkraft solle doch möglichst Bassum stark machen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil informierten Florian Meyer und Bianca Hammermeister von MK-Digital, dem neuen Unternehmenszweig der Mediengruppe Kreiszeitung, über Möglichkeiten der Werbung in den digitalen Medien.

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