Turmbesteigung der Stiftskirche findet viele Besucher zum Tag des offenen Denkmals

200 Stufen bis zur Aussicht der Stiftskirche

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Der sechsjährige Julian, die 18-jährige Tabea und Vater Mike interessieren sich für das Uhrwerk der Stiftskirchen-Turmuhr. Sie ließen sich von Hanna Brunner auf den Turm mitnehmen. 

Bassum - Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntagnachmittag lockte vor allem die Möglichkeit der Kirchturmbesteigung viele Besucher nach Bassum. „So oft bekommt man schließlich nicht die Gelegenheit, auf den Kirchturm steigen zu können“, brachte es ein Besucher auf den Punkt.

Bevor der Aufstieg begann, gab Gästeführerin Hanna Brunner noch einige Informationen. So erfuhren die Gäste, dass der Kirchturm einmal eine Höhe von 90 Metern hatte und die Stiftskirche früher über zwei weitere Türme verfügte. „Die sind beim großen Brand im Jahre 1327 ein Opfer der Flammen geworden“, so Brunner. Heute sei der Turm bis zum Kreuz 40 Meter hoch.

Dann durften die Besucher endlich die 200 Stufen der steinernen Wendeltreppe erklimmen. Nach 80 Stufen gab es den ersten Stopp beim Uhrwerk der Turmuhr. Es ist über 100 Jahre alt. Brunner erklärte die Funktionen der einzelnen Zahnräder, die nicht nur die Zeiger der Turmuhr bewegen, sondern auch die Glockenschläge auslösen.

Großes Interesse hatten die Besucher auch an den Glocken der Kirche, die alle ihre ganz eigene Geschichte haben.

Neben der Turmbesteigung hatte Pastor i.R. Herbert Köhler eine Kirchenführung zum Thema „Die Reformation im Kirchengebäude“ vorbereitet. Seinen Vortrag illustrierte er mit vielen Bildern.

In Bassum gab es beim Tag des offenen Denkmals, der unter dem Motto „Macht und Pracht“ stand, noch weitere Möglichkeiten, sich besondere Stätten und Orte anzuschauen. So hatte das ehemalige Warnamt an der Prinzhöfte-Schule seine schwere Eingangstür geöffnet, um Besuchern einen Einblick in die Katakomben des 1962 in Zeiten des Kalten Krieges gebauten atombombensicheren Bunkers mit all seinen Facetten zu ermöglichen.

Es gab zudem Führungen an der Freudenburg, an der Alten Oberförsterei und an der Wassermühle in Neubruchhausen. bbk

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