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Streetfood-Festival: Auf kulinarischer Weltreise

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Von: Anika Seebacher

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Einige Tausend Gäste schlenderten am Samstag beim Streetfood-Festival in Bassum zwischen den Foodtrucks umher und ließen sich von den Gerüchen leiten.
Einige Tausend Gäste schlenderten beim Streetfood-Festival in Bassum zwischen den Foodtrucks umher und ließen sich von den Gerüchen leiten. © Seebacher

Das dritte Bassumer Bassumer Streetfood-Festival war ein voller Erfolg. Tausende probierten dort exotische und klassische Gerichte.

Am Karsamstag zog es ab den Mittagsstunden zahlreiche Gäste von nah und fern zu dem lukullischen Event, dessen Gerüche und Aromen die gesamte Innenstadt erfüllten. Bei bestem Frühlingswetter und strahlendem Sonnenschein wurde fast acht Stunden lang geschaut, gekostet und genossen – ganz nach der Devise von der Hand in den Mund.

Hungrig musste sicherlich niemand der weit mehr als tausend Gäste nach Hause fahren. Vielmehr hatten die Besucher die Qual der Wahl: Burger mit Fleisch, Fisch oder in der vegetarischen Variante, afrikanische, italienische und mexikanische Spezialitäten sowie süße Leckereien boten die Betreiber der Foodtrucks und Verkaufsstände, die in der Alten Poststraße sowie auf dem Parkplatz des Modehauses Maas für die kulinarischen Genüsse sorgten.

Portionen teilen, um Vielfalt zu erleben

„Man kann leider gar nicht alles probieren“, bedauerte eine Besucherin mit Blick auf das breit gefächerte Angebot und erklärte ihre persönliche Strategie: „Mein Mann und ich teilen uns die Portionen. Dann kann man Verschiedenes testen.“

Außergewöhnlich (und) lecker: Pommes mit cremiger Käsesoße und karamellisierten Röstzwiebeln.
Außergewöhnlich (und) lecker: Pommes mit cremiger Käsesoße und karamellisierten Röstzwiebeln. © Seebacher, Anika

Futterneid musste bei den 16 farbenfrohen Trucks, die für das Festival in die Lindenstadt gekommen waren, sicherlich nicht aufkommen. Generell fiel der Blick aber zunächst häufig auf den Teller der Sitznachbarn, um die Vielfalt der Speisen in Augenschein zu nehmen – und sich am Ende für ein eigenes Mahl zu entscheiden.

Neugierig beäugt wurde beispielsweise auch der Stand der Cheesecake-Manufaktur, die neben dem klassischem Käsekuchen diesen neu interpretierte. So gingen diverse fruchtige Varianten über den Verkaufstisch, während die Mitarbeiter gern Auskunft über die Herstellung der fluffigen Kuchen gaben.

Lange Warteschlange vor den Trucks

Trotz ihres Hungers warteten die Besucher geduldig in den langen Schlangen vor den Trucks.
Trotz Hunger warteten die Besucher geduldig in den langen Schlangen vor den Trucks. © Seebacher, Anika

Mit dem Spruch „Born to grill“ präsentierten indes die Betreiber vom Spießer-Truck ihr Motto plakativ auf ihrer Schürze. Sie brutzelten im Akkord Gemüsespieße, Süßkartoffelpommes und Fleisch, um der enormen Nachfrage gerecht zu werden. Ebenso wie vor ihrem Wagen bildeten sich bei den weiteren ambitionierten Köchen zeitweise lange Warteschlangen. Denn nicht nur Burgerpatties und Pulled Pork waren bei Jung und Alt gefragt, sondern ebenso außergewöhnlichere Köstlichkeiten der afrikanischen Küche oder klassische frische Waffeln. Da war es kaum verwunderlich, dass der ein oder andere Stand gegen 17 Uhr sein Sortiment begrenzen musste, da ihm die ersten Zutaten ausgingen.

Vom großen Andrang und den zahlreichen gut gelaunten Menschen beim dritten Bassumer Streetfood-Festival war auch Michael Maas begeistert. Der Modehaus-Inhaber und Veranstalter des Events zeigte sich angesichts der hohen Besucherzahlen zufrieden. „Es war schön, endlich überhaupt wieder eine Veranstaltung machen zu können. Und dann auch noch eine so gelungene“, lautete das Fazit des Unternehmers. „Das war eine super Frequenz“, so Maas, der sich einerseits über die diversen auswärtigen Gäste, andererseits über den Generationenmix freute. „Familien, junge Leute und Senioren sind über den Platz geschlendert und verweilt“, berichtete er von seinen Beobachtungen.

Veranstalter freut sich über gelungenes Event

Bereits für 2020 hatten Michael Maas und sein Team die dritte Auflage des kulinarischen Events geplant. Doch dann hatten die Pandemie und die Auflagen ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Umso größer war nun die Freude, wieder mit leckerem Essen die Menschen zusammenzubringen.

Neben den frisch zubereiteten Speisen durften selbstverständlich Getränke bei dem Festival nicht fehlen. Neben erfrischenden Limonaden und Bier kamen auch Kaffeeliebhaber auf ihre Kosten. Denn ein Kaffee-Caterer aus Hamburg überzeugte mit einer Vielzahl verschiedener koffeinhaltiger Spezialitäten. Darüber hinaus hatten die Bassumer Cafés und Eisdielen geöffnet.

Die Geschäftsleute in der Sulinger Straße ließen es sich ebenfalls nicht nehmen, ihre Türen länger zu öffnen. So nutzten viele Gäste noch die Gelegenheit für einen Bummel durch die Bassumer Innenstadt.

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