Firmen und ehrenamtliche Institutionen an der Industriestraße feiern Straßenfest und 25. Geburtstag der Jugendgruppe

Straßenfest, THW-Jugend und Wetter: Super!

Bassum - Von Frauke Albrecht. Super! Ein Wort, das alles auf den Punkt bringt: Straßenfest, THW-Jugend und Wetter. Wozu also viele Worte machen, dachte sich der junge Mann und hatte die Lacher seiner Freunde und des Publikums auf seiner Seite. Zur Eröffnungsfeier des Industriestraßenfestes anlässlich des 25. Geburtstages der THW-Jugend hatte Moderator Michael Gillner am Sonntagmorgen auch die Geburtstagskinder auf die Bühne gerufen und gab sich jede erdenkliche Mühe, sie zu einem Statement zu bewegen. Wie findest du es hier? Super! Wie findest du das THW? Super! Und das Wetter? Super!

Applaus zum 25. Geburtstag der THW-Jugend. Da machen auch die Ehrengäste mit, unter anderem Bürgermeister Christian Porsch (2.v.r.), die Landtagsabgeordneten Volker Meyer und Luzia Moldenhauer sowie Ortsvorsteherin Cathleen Schorling. Am Mikro: Organisator Michael Gillner (l.). - Fotos: Albrecht

Na also, dann kann es ja losgehen. Gillner gab schließlich den Startschuss und die Gäste durften sich selbst ein Bild machen. „Das, was die ehrenamtlichen Institutionen und Firmen hier auf die Beine gestellt haben, sucht seinesgleichen“, hatte kurz zuvor der Vorsitzende der THW-Helfervereinigung Axel Knoerig gesagt. Stimmt. Wer sich alle Anlaufpunkte anschauen wollte, musste viel Zeit mitbringen, denn überall gab es etwas zu entdecken – Spiele, lustige Aktionen, Infos über Firmen, Vorführungen jeglicher Art, ob von Feuerwehr, DRK, DLRG oder THW. Vor allem das THW war gut vertreten. Befreundete Vereinigungen aus Oldenburg, Lüchow-Dannenberg, Delmenhorst, Celle, Soltau, Fallingbostel sowie Syke und Verden hatten nicht nur Geschenke, sondern ihr Equipement mitgebracht. Beeindruckend. Und was noch besser war: So manches schwere Gerät durfte ausprobiert werden. „Schon lustig, nicht in, sondern neben einem Bagger zu sitzen und die Schaufel mit Hilfe einer Fernbedienung zu bewegen“, meinte ein Besucher, während sein Filius allerdings sehnsüchtig zu den Quadfahrern am Ende der Straße schaute.

Der Weg von einem Ende der Industriestraße zum anderen ist 1.000 Meter lang – das zieht sich, vor allem, wenn die Sonne brennt. Da wurden die riesigen schwarzen Wassersäcke, die das THW aufgebaut hatte, mal eben zweckentfremdet und zum Abkühlen genutzt. „Herrlich“, seufzte eine Mutter, die sich das nasse Tuch in den Nacken legte. Die Sumo-Ringer, die in dicken Kostümen steckten, hätten gegen ein kühles Bad sicherlich nichts einzuwenden gehabt.

Fest in der Bassumer Industriestraße

Die Schattenplätze waren sehr begehrt. Ebenso die klimatisierten Firmen, die ihre Türen öffneten und zu Führungen einluden. Einige nutzten die Gelegenheit und informierten über Ausbildungsplätze. „Wir suchen Auszubildende“, war auf einem Schild vor dem Stand der Firma Günnemann zu lesen. „Was hier geboten wird, ist ein Beispiel für einen gut funktionierenden Wirtschaftsstandort“, freute sich Hans-Joachim Günther als Vorsitzender der Wirtschafts- und Interessengemeinschaft Region Bassum über die erfolgreiche Aktion. Bassum habe viel zu bieten. Und Michael Gillner versprach, dass die Ansässigen der Industriestraße zusammen weitere Veranstaltungen planen wollen. Super!

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