Umzug für Februar oder März geplant

Bauarbeiten an der OBS Bassum gehen voran

Der neue Verwaltungstrakt: Dort befindet sich auch das zukünftige Lehrerzimmer – mit Terrasse. Foto: Janna Silinger
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Der neue Verwaltungstrakt: Dort befindet sich auch das zukünftige Lehrerzimmer – mit Terrasse. 

Bassum - Es geht in großen Schritten voran. Ein Großteil der Wände und Decken sind gezogen. Die Arbeiten laufen nach Plan in der Bassumer Oberschule. „Wir sind im Februar oder März mit dem ersten Bauabschnitt fertig“, sagt der Fachdienstleiter für Liegenschaften vom Landkreis Diepholz, Mischa Flaspöhler.

Dann können Schüler, Lehrer und die Verwaltung endlich umziehen. Raus aus dem alten Gebäudepart, weg von undichten und kaputten Fassaden, in den frisch sanierten Trakt. „Hier unten ist der Aula-Bereich, so wie vorher auch schon“, erzählt Flaspöhler. Dort können sich bald mehr als 200 Personen zusammenfinden. „Das wurde als Versammlungsstätte genehmigt. 

Dort könnten zukünftig auch die Kreistagssitzungen veranstaltet werden.“ Es gebe einfach viel Platz und mehrere Unterrichtsräume, in denen sich die Fraktionen zurückziehen könnten. An der Bühne wird zudem eine mobile Wand aufgezogen, durch die bei Bedarf der Musikraum, der dahinter liegen soll, abgetrennt werden kann. Am Seitenausgang soll bald die Essensausgabe sein. Den Außenbereich am Nebeneingang unter der Brücke, die in die erste Etage des Gebäudes führt, können die Schüler dann auch nutzen, zum Beispiel, um an der frischen Luft zu essen.

Im oberen Bereich gibt es weitere Klassen- und Fachräume, sowie einen sehr großen Flurbereich. „Der war auch vorher so“, berichtet Flaspöhler. Bei einem Neubau wäre der Bereich kleiner geworden und in dieser Form können die Flure richtig mitgenutzt werden.

Normalerweise ist das aufgrund der Brandschutzrichtlinien nicht gestattet, bei der Größe sei es aber möglich, erklärt Flaspöhler diesen Vorteil. Außerdem wurden die Klassenräume alle durch Zwischentüren verbunden. Im Falle eines Feuers können die Schüler und Lehrer so von Raum zu Raum zum Notausgang gelangen, ohne den Flur betreten zu müssen.

Weiterhin wird sich im oberen Bereich der Verwaltungstrakt befinden. Das Lehrerzimmer hat sogar eine eigene Terrasse. Das haben die sich auch verdient nach all den Strapazen der vergangenen Monate und dem ständigen Geräuschpegel von der Baustelle, sagt Flaspöhler lächelnd.

Im Grunde wird das gesamte Gebäude kernsaniert, erzählt er weiter. Lediglich die massiven tragenden Wände und die Betonstützen bleiben erhalten. Zudem wurden die Räume mit der neuesten Technik ausgestattet, und es sei selbstverständlich auf die Energieeinsparverordnung geachtet worden. In dieser Woche kommt der Bodenbelag. „Das wird Linoleum in Grau.“ Flaspöhler zeigt auf eine alte Tür. „Wir wollten weg von diesem 70er-Jahre-Stil in Grün und Gelb“, erzählt er. Von nun an werden die Farben, die sich in der Schule immer wieder finden, Grau und Gelb sein.

Wenn dann im Frühjahr die Arbeiten fertig sind und das Schulleben dort beginnen kann, ist der zweite Bauabschnitt an der Reihe. Insgesamt kostet die Sanierung 9,4 Millionen Euro. Damit werde man auch auskommen, meint Flaspöhler.

Der hintere, dritte Bereich des Gebäudes werde nach den Bauarbeiten quasi „überflüssig für die Schule“ sein. Es stehen Überlegungen an, dass dieser zukünftig von der VHS genutzt wird. „Er hat auch einen eigenen Eingang. Das eignet sich gut.“

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