Musikalisches Märchen in der Stiftskirche

Steckbrief auf dem Katzenklo

Heidemarie Uhlenwinkel-Frei und Ralf Wosch erzählten den Kindern einen Katzenkrimi. - Foto: Büntemeyer

Bassum - Von Heiner Büntemeyer. Ein Mäusemord ereignete sich am Sonnabend in der Bassumer Stiftskirche. Heidemarie Uhlenwinkel-Frei als Erzählerin und Inspektor Ratrat sowie Kreiskantor Ralf Wosch informierten etwa 40 Besucher über die Hintergründe des Mäusemordes.

„Sie war eine von uns“, bedauert Inspektor Ratrat von der GMURP, der „Geheimen Mäuse- und Rattenpolizei“ ohne zu ahnen, dass die von ihm gefundene Mäuseleiche einst ein gefürchteter Zauberer war, der auf einen einfachen Trick des Gestiefelten Katers hereingefallen war. Dieser Mord hatte dazu geführt, dass aus einem Müllerburschen namens Hans, der bei der Aufteilung des väterlichen Erbes nur den alten Kater abbekommen hatte, ein König wurde. Nachzulesen ist diese Geschichte vom Gestiefelten Kater bei den Brüdern Grimm.

Bekanntlich überlistete der Kater den großen Zauberer am Hof des Königs. Der hatte damit angegeben, dass er sich in jedes Tier verwandeln könnte. Als Beweis dafür verwandelte er sich auf Wunsch des Gestiefelten Katers auch in eine Maus. Das hätte er besser nicht getan.

Das wusste der Inspektor natürlich noch nicht, als er seine Nachforschungen begann, um den Mord an seinesgleichen aufzuklären. Er war dabei im Schloss, in dessen Keller er die tote Maus gefunden hatte, auf eine Hochzeitsgesellschaft gestoßen und vermutete den Mörder unter den Gästen. Einige von ihnen bat er zum Verhör auf sein Revier. Mit ihren Aussagen bestätigten sie die Vermutungen des Inspektors, der am Fundort des Mausskeletts Pfotenabdrücke einer Katze und Schuhspuren eines Menschen entdeckt hatte. Nach ihren Angaben lässt er einen Steckbrief mit dem verkleideten Kater in jeder Metzgerei und auf jedem Katzenklo aushängen.

Auch das Zauberbuch mit den Tipps, wie man sich in ein Tier verwandelt, findet Inspektor Ratrat und es dämmert ihm, wie es zu dem Mord gekommen ist.

Es war ein echter „Katzenkrimi“, den die märchenhaft verkleidete Heidemarie Uhlenwinkel-Frei den Besuchern sehr dramatisch schilderte.

Ihre Erzählung und ihr Agieren auf der Bühne wurde musikalisch durch Kreiskantor Ralf Wosch an der Orgel begleitet. Die Musik dazu hatte Christiane Michel-Ostertun komponiert.

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