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Startschuss: Sandabbau in Stühren

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Der zukünftige Abtransport führt durch die ehemalige Siedenburgsche Grube zur B 51. Foto: Ute Schiermeyer
Der zukünftige Abtransport führt durch die ehemalige Siedenburgsche Grube zur B 51. Foto: Ute Schiermeyer

Bassum – Der Startschuss ist gefallen. In Gräfinghausen bei Stühren beginnt die Firma M+S Transport aus Stuhr mit dem weiteren Sandabbau. Das bestätigt Bassums Bauamtsleiter Martin Kreienhop auf Anfrage. Das Planfeststellungsverfahren ist beendet, der Beschluss gefasst. Derzeit wird die Baustraße vorbereitet – und zwar in der Siedenburgschen Grube.

Ursprünglich war geplant, den Abtransport des Sandes über eine andere Zuwegung zu führen. Diese nun gewählte Variante würde die Anwohner etwas mehr entlasten, ist Kreienhop überzeugt.

Geplant ist laut Unterlagen eine 34,5 Hektar große Sandabbaustätte mit einer Nettoabbaufläche von etwa 29 Hektar und einer Wasserfläche von 19,5 Hektar bei einer Wassertiefe von etwa 22 Metern. Über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren sollen rund 4 900 000 Kubikmeter Sand abgebaut werden.

Das in Stühren befindliche Hügelgrab bleibt erhalten, heißt es.

Nach erfolgtem Abbau soll die Sandabbaufläche ausschließlich für Natur und Landschaft als „Fläche für den Naturschutz“ hergerichtet werden.  al

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