Start für das Mühlenquartier

Unternehmen investiert 7,5 Millionen Euro in barrierefreie Wohnungen

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Außer diesem Baustellenschild ist vom zukünftigen Mühlenquartier noch nicht viel zu sehen. Die Vermarktung hat aber schon begonnen. Sonntag gibt es dazu eine Info-Veranstaltung im Vorwerk. 

Bassum - Von Michael Walter. Da haben Investorin Jutta Schumann und ihr Team zum Ende der Bausaison noch ein Ausrufezeichen gesetzt: Gestern gaben sie den symbolischen Startschuss für die Realisierung des Mühlenquartiers.

Rund 7,5 Millionen Euro investiert ihr Unternehmen auf dem ehemaligen Gelände des Bildungswerks der Niedersächsischen Volkshochschulen (BNVHS) am Mühlenweg. In zwei Bauabschnitten sollen dort insgesamt fünf Gebäude mit zusammen 36 Wohneinheiten entstehen, allesamt barrierefrei.

„Viel mehr als dieser symbolische Startschuss wird dieses Jahr allerdings nicht mehr passieren“, sagt Architekt Ronald Künzel mit Blick auf die Baustelle. „Erst nach dem Winter geht es richtig los.“ Dann entstehen auf dem hinteren Teil des rund 8000 Quadratmeter großen Geländes die ersten drei Gebäude mit zusammen 18 Eigentumswohnungen. Größenordnung: zwei bis vier Zimmer, 60 bis 118 Quadratmeter Wohnfläche. Geplante Fertigstellung: Frühjahr 2019.

Im zweiten Bauabschnitt sollen weitere 18 Wohnungen entstehen, allerdings als Mietwohnungen und etwas kleiner: Ein bis drei Zimmer und 40 bis 80 Quadratmeter Wohnfläche. Im Zentralgebäude will Investorin Jutta Schumann darüber hinaus eine Tagespflege und einen Pflegedienst unterbringen. Das erste Obergeschoss ist für gemeinschaftliches Seniorenwohnen vorgesehen. Im sogenannten Staffelgeschoss befinden sich ein Veranstaltungsraum und Gästezimmer für Besucher der Bewohner. Fertig sein soll all das im Frühjahr 2020.

Vermarktung hat bereits begonnen 

Für den ersten Bauabschnitt hat die Vermarktung bereits begonnen. Die günstigste Wohnung kostet knapp unter 180 000 Euro, die teuerste ungefähr doppelt so viel. Eine Info-Veranstaltung dazu gibt es Sonntag von 11 bis 15 Uhr im Vorwerk der Freudenburg. Bauherren und Architekt sowie die Vertreter der Immobilienabteilung der KSK stehen für Fragen zur Verfügung.

Bürgermeister Christian Porsch war gestern sichtlich erfreut darüber, dass es am Mühlenweg voran geht. „Die ersten Gespräche darüber hat es vor etwa zwei Jahren gegeben“, sagt Porsch. „Und da war es schon eine ganze Zeit her, dass das Bildungswerk der Volkshochschulen dort weggegangen ist. Die Gebäude hatten mehrere Jahre zuvor bereits leer gestanden.“ In einem entsprechenden Zustand seien sie auch gewesen.

Es habe über die Zeit zwar mehrere Interessenten gegeben, die Ideen für eine Neubebauung des Geländes gehabt hätten, so Porsch weiter. Aber erst mit Jutta Schumann sei sich das BNVHS über einen Verkauf einig geworden.

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