Infoveranstaltung am 26. September

Start der Aktion „Wir wollen baden“ für das Bassumer Naturbad

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Eindrücke des Bassumer Naturbades. Nicht nur das Becken soll attraktiver werden.

Bassum - Im kommenden Jahr wird das Bassumer Natur- und Freizeitbad umgestaltet. Rat und Verwaltung wollen dafür 1,2 Millionen Euro bereitstellen. Ihre Bedingung lautet allerdings: Es muss sich ein Förderverein gründen, der das Projekt unterstützt. Die Politik möchte sichergehen, dass die Bassumer das Bad wollen.

Detlef Block, Jens Diedrich und Joachim Wendt, alle drei Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Sport, Freizeit, Kultur und Tourismus im Stadtentwicklungsprozess in Bassum, versuchen nun, einen solchen Verein aus der Taufe zu heben. Ein erster Schritt auf diesem Weg ist eine Infoveranstaltung, die für Donnerstag, 26. September, geplant ist.

„Das, was hier passiert, hat es in Bassum in dieser Form noch nicht gegeben. Diese Art der Bürgerbeteiligung ist etwas Besonderes“, macht Diedrich deutlich. Alle Bürger hätten die einmalige Chance, sich in dieses Projekt einzubringen und sich damit am Gemeinwesen zu beteiligen. Diese Möglichkeit sollte nicht ungenutzt bleiben. Block ergänzt: „Denn diese Mitwirkung an der Gestaltung hat Aussicht auf Erfolg.“

Plansch-Bereich für Kinder.

An dem besagten Abend wollen die drei Interessierten einen ersten Überblick über die Planung geben. Deshalb laden sie um 18.30 Uhr zuerst zu einer Führung durch das Bad ein. „Es ist immer gut, sich mit eigenen Augen anzugucken, wie es dort aussieht“, sagt Diedrich.

Der Besichtigung schließt sich ein Gespräch in den Räumen des Gemeindehauses an. Treffpunkt ist der Eingang des Gemeindehauses, Am Kirchhof 4, in Bassum.

Der künftige Förderverein soll die Stadt, die später das Bad betreibt, unterstützen – die Aufgabenbereiche, in die sich die Mitglieder einbringen können, sind vielfältig, müssen allerdings noch genau definiert werden. Sie könnten von Spenden sammeln über die Pflege der Anlage bis hin zur Unterstützung bei administrativen Aufgaben reichen. Diedrich: „Wer mag, kann sich auch mit der Wassertechnik auseinandersetzen – bei so einem Naturbad gibt es vieles zu beachten.“

Alt und marode: das kleine Gastronomiegebäude.

Der Rat der Stadt Bassum hat, wie berichtet, entschieden, das Naturbad umzugestalten und möchte richtig viel Geld in die Hand nehmen. Das Bad soll nicht nur verschönert, sondern von Grund auf erneuert werden. Förderanträge sind bereits gestellt. Die Pläne sehen einen Neubau des Eingangsbereiches in Parkplatznähe vor, ebenso ein neues Sanitär- und Umkleidehaus sowie Gastronomie. Damit das Badevergnügen optimiert wird, soll das Wasser durch eine Solaranlage erwärmt werden, Kinder und Erwachsene erhalten zudem Spielmöglichkeiten.

„Das ist eine Investition in die Zukunft“, sagt Block. Er hofft, dass bei den Bassumern ein Gemeinschaftsgefühl entsteht und sich die Menschen mit dem Projekt identifizieren. „Wir wünschen und wir brauchen viele Mitglieder.“ Allen sollte daran gelegen sein, die Bademöglichkeit in Bassum zu erhalten.

Der Eingang soll verlegt werden.

Keiner müsse Sorge haben, am Donnerstag bereits zu irgendwelchen Aufgaben verdonnert zu werden. Es sei eine erste Infoveranstaltung. Block, Diedrich und Wendt signalisieren: „Wir sind bereit, mitzuarbeiten. Wenn sich aber eine Gruppe findet, die aktiv im Vorstand arbeiten möchte, freuen wir uns.“

Ein großer Vorteil ist, dass es bereits einen Verein gibt: der Verein zur Erhaltung der Bassumer Bäder. Diesen wollen die drei reaktivieren und mit neuem Leben füllen.

Um möglichst viele Menschen anzusprechen, wurden Flyer verteilt, und auch bei Facebook gibt es in der Bassum-Gruppe einen Hinweis auf die Aktion unter dem Motto „Wir wollen baden“.

Wer Fragen hat oder Kontakt aufnehmen möchte:

wir-wollen-baden@t-online.de

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