Die stabile Seitenlage

Bassumer Gästeführer frischen ihr Wissen beim Erste-Hilfe-Kurs auf

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Die stabile Seitenlage: Bassums Gästeführer üben.

Bassum - Gut gewappnet für eine medizinische Notfallsituation starten die Gästeführer Bassums ins neue Jahr. Sie absolvierten am Wochenende einen Erste-Hilfe-Kurs im Rathaus. Dabei haben sie ihre Kenntnisse aufgefrischt, um bei einer Notlage ohne Angst zu reagieren.

Ob Verletzung oder Kreislaufversagen – auch während einer Gästeführung kann ein Notfall eintreten. „Wir sind mit einer Gruppe unterwegs, die wir leiten. Diese Gruppe verlässt sich auf uns. Im Falle einer Notfallsituation denken die Gruppenmitglieder, dass wir das meistern“, begründete Gästeführerin Ingrid Skripalle die Bereitschaft der Gästeführer zu einem solchen Kurs. Susanne Vogelberg, Tourismusbeauftragte der Stadt, freute sich, dass beinahe alle Gästeführer teilnahmen. Lediglich zwei seien verhindert gewesen. „Es war der ausdrückliche Wunsch der Gästeführer, diesen Kurs zu machen“, so Vogelberg.

Kursleiter Mukunda Hoffmann-Schreeck passte seinen ganztägigen Kurs individuell an die Gruppe an. Das bedeutet, dass seine Unfallbeispiele durchaus während einer Gästeführung eintreten könnten. So wurden Knochenbrüche, eine bedrohliche Blutung, Bewusstlosigkeit und Atemstillstand thematisiert. Auch ein Schlaganfall oder Herzinfarkt waren mögliche Szenarien.

„Hör auf dein Bauchgefühl“

Die wichtigste Botschaft Hoffmann-Schreecks an die Kursteilnehmer lautete: „Hör auf dein Bauchgefühl!“ Er riet den Gästeführern wiederholt, im Notfall auf jeden Fall erst einmal Ruhe zu bewahren und aus dem Bauch heraus zu handeln. Man könne gar nicht so viel falsch machen. Die Hauptsache sei, dass man überhaupt handele, so der Rettungsassistent.

Wichtig sei es auch, auf sich aufmerksam zu machen und die Notrufnummer 112 anzurufen, bevor Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet werden. Die Teilnehmer lernten schrittweise, welche Abläufe sie einhalten sollten. Im Falle einer nicht ansprechbaren Person müsse zunächst die Atmung kontrolliert werden. Die Gästeführer übten die stabile Seitenlage sowie Herzmassage und Beatmung. Zu guter Letzt lehrte Hoffmann-Schreeck auch den Einsatz eines Defibrillators.  

usm

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