Sportler-Ball in Nordwohlde: Fußball-A-Jugend-Team geehrt / „Rappelsnuten“ und Theaterstück überzeugen

Opa ließ es krachen

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Opa hat es krachen lassen: Darauf stoßen (v.l.) Theo Wessels, Ute Schiermeyer, Heike Evers-Riethmöller, Joachim Helms und „Opa“ Hermann Strodt an.

Nordwohlde - „Opa lett dat krachen“ hieß das plattdeutsche Stück, das die Theatergruppe des TVE Nordwohlde am Sonnabend rund 200 Besuchern im Saal des Gasthauses Lüdeke präsentierte. Aber nicht nur Opa ließ es krachen, auch beim anschließenden Sportlerball wurde getanzt, gefeiert und geschwoft. Dieser Sportlerball wurde mit der Ehrung der von Axel Waldeck trainierten erfolgreichen Fußball-A-Jugend-Mannschaft des Vereins eröffnet.

Eingestimmt auf den Vereinsball hatten zunächst die „Rappelsnuten“ Inge Evers und Karin Bokelmann die Besucher. In bester Comedy-Manier kommentierten sie die wichtigsten Ereignisse in Nordwohlde und Umgebung und die etwas weniger wichtigen aus der ganzen weiten Welt.

Die Zuschauer bogen sich vor Lachen und verabschiedeten die beiden „Rappelsnuten“ mit viel Applaus. Anschließend präsentierte sich die Familie Sagemann, in der die beiden Söhne Peter (Theo Wessels) und Paul (Joachim Helms) sowie Schwiegertochter Lisa (Ute Schiermeyer) für ihren an den Rollstuhl gefesselten Vater (Hermann Strodt) eine Pflegehilfe suchen.

Auf die Anzeige meldete sich mit Ellen (Heike Evers-Riethmöller) eine attraktive junge Dame, die den Opa wieder aufmunterte, aber auch seine beiden Söhne verwirrte. Beim Junggesellen Paul ließ Lisa das noch durchgehen, aber ihren Ehemann Peter nahm sie zum Vergnügen des Publikums an die kurze Leine.

Auf die Anzeige meldete sich auch noch die ehrpusselige Agathe Pichler (Edda Ehlers), sodass auch Opa schnell den Unterschied zwischen „Examinierte“ und „Prostituierte“ verstand. Logisch, dass auch noch der Zuhälter Luis (Thomas Wessels) aufkreuzte und finanzielle Forderungen stellte.

Aber da hatte er die Rechnung ohne Opa Sagemann gemacht, der selbst in die Rolle eines Al Capone schlüpfte. Er sorgte nicht nur dafür, dass die Zuhälter-Bande hinter Schloss und Riegel kam, er hatte auch erkannt, dass es zwischen seinem Sohn Paul und Ellen gefunkt hatte. Als die beiden sich schließlich in den Armen lagen, ging ein zweihundertfaches „Ahhh“ durch den Saal.

Der Opa war eine Paraderolle für Hermann Strodt, der souverän und mit Situationskomik prächtig spielte. Aber auch die anderen Mitwirkenden boten herrliches Theater. Sie sorgten mit ihren Pointen mehrere Male für schallendes Gelächter.

Sie wurden mit einem Riesenapplaus verabschiedet, der auch dem Regisseur Alfred Wolter, der „Topusterschen“ Uschi Rehmstedt und der „Schminkeuse“ Bettina Böning galt. Damit war die Basis für eine rauschende TVE-Ballnacht gelegt, bei der DJ Axel Randermann für den richtigen Musikmix sorgte.

bt

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