Märchen im Kindergarten

Sponsoren machen es möglich: Märchenfee Brigitta Wortmann begeistert Bassumer Kinder

 Brigitta Wortmann im Kindergarten Kinderreich Bassum
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Märchenstunde: Brigitta Wortmann taucht die Gedanken in eine fiktive Welt.

Bassum – Märchenstunde im Bassumer Kindergarten Kinderreich. Brigitta Wortmann hat ohne Puppen, dafür mit zwei fabelhaften Leinwänden und einer Hakenharfe, die Gedanken der Kinder am Freitag in eine fiktive Welt geführt.

Auf dem Programm stand das Märchen vom Wassermann in der Donau. „Bevor es Fernseher und Computer gab, erzählten sich die Menschen Geschichten und benutzten ihre Vorstellungskraft“, sagt Wortmann. Das Märchen handelt vom Bärbele, dass eines Tages einen Ring am Ufer der Donau findet und ihn aufsetzt. Nichtsahnend, dass damit das Eheversprechen mit dem unansehnlichen Wassermann verbunden ist. Ihre einzige Rettung, sich von dem Eheschwur zu lösen, ist, den Namen des baldigen Gemahls in Erfahrung zu bringen. Ob das Bärbele es rechtzeitig schafft?

Die Kinder jedenfalls hätten normalerweise gemeinsam der Märchenerzählung gelauscht. Aufgrund der Coronalage erhielten sie in elf Gruppen aufgeteilt, eine Vorstellung. Am Freitag starteten die „Löwen“ mit 16 Kindern.

Ermöglicht wurde die märchenhafte Erzählung durch Spendengelder, die der Förderverein Kindergarten Kinderreich eingeworben hatte. „Wir sind sehr glücklich, dass überhaupt jemand gespendet hat und sind überrascht, dass so viel Geld zusammen kam“, sagt Vereinsfrau Anne Schumacher. Mehrere Tausend Euro sind es immerhin.

Kollegin Melissa von der Rente dankte dem Windparkunternehmen Westwind, der Bassumer Palettenfabrik und dem örtlichen Boschdienst für die Zuwendungen. Daneben bedachten viele weitere Unternehmen den Förderverein mit einer Spende.

„Von dem Geld ist noch viel übrig“, sagt Schumacher, sodass weitere Aktionen bezahlt werden können. Von der Rente hält Ausflüge für möglich, sobald es die Pandemielage sicher zulässt.

Märchenerzählerin Brigitta Wortmann ist derweil froh, dass es „wieder losgeht“. Seit fast 23 Jahren ist sie Märchenerzählerin. „Ich kam über meine eigenen Kinder dazu“, sagt die Bassumerin. Nach der Corona-Zwangspause wieder aufzutreten, mache sie „ein bisschen nervös“, gesteht sie. Die gespannten Gesichter der Kinder während des Märchens und der Applaus geben Entwarnung. Kinder glücklich, Mission geglückt.

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