Schwerathleten bitten zum Silvestermarsch

„Da sitzt jeder Handgriff“

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In einer Scheune sind Glühwein, Bratwürste und alles Weitere gelagert. Schwerathleten-Chef Rolf Hartmann (v.l.) überzeugt sich zusammen mit Klaus Laurinat und Frank Walter davon, ob alles ausreichend vorhanden ist.

Bassum - Es ist angerichtet: Die Schwerathleten des TSV Bassum sind auf den Silvestermarsch gut vorbereitet. Glühwein und Bratwürste sind gekauft, Grill und Zelte auf Vordermann gebracht. Nun kann es losgehen. Um 13 Uhr starten die meisten. Vorher treffen sie sich auf dem Parkplatz des Naturfreibades, um sich allein oder in Gruppen auf den Weg in die Stiftsfuhren zu machen.

„Die ersten sind meistens schon kurz vorher da“, sagt Rolf Hartmann, Chef der Bassumer Schwerathleten. „Deswegen haben wir Silvester unser Equipment auch immer rechtzeitig aufgebaut.“

Ihm stehen in diesem Jahr achtzehn Helfer zur Seite, die die vielen notwendigen Handgriffe übernehmen – vom Aufbau der Zelte über das Aufbrühen des Glühweins und dem Grillen der Bratwürste bis zum Abwaschen und Aufräumen. „Die Jungs können alles wie im Schlaf“, freut sich Hartmann. „Da sitzt jeder Handgriff.“

Im vergangenen Jahr waren 775 Marschierer unterwegs. In diesem Jahr rechnet Hartmann mit sechs- bis siebenhundert Marschierern. „Der Rekord liegt bei 1111 Teilnehmern“, informiert Volker Malowitz, der seit Jahren mit einem Zählwerk in der Hand für exakte Zahlen sorgt.

Der Silvestermarsch ist längst eine Institution in Bassum geworden. 1972 fing alles an. Zunächst ging es zum Dicken Braken, wo sich in den ersten Jahren jeweils rund 200 Wanderer trafen. Die Organisation lag bei den Fußballern des TSV Bassum. 1979 übernahmen die Schwerathleten die Leitung. Seit 1990 marschiert man in die Stiftsfuhren, nachdem der damalige Stiftsrentmeister Herbert Brunhorn grünes Licht dazu gab und auch Barbara von Wallenberg Pachaly als Äbtissin einverstanden war.

Das war der Beginn einer kleinen Völkerwanderung, die im Jahre 2013 mit der Rekordanzahl von 1111 gezählten Teilnehmern ihren Höhepunkt hatte.

Wie in jedem Jahr ist es verboten, Feuerwerkskörper in den Stiftsfuhren zu zünden, um das Wild nicht aufzuschrecken. Hartmann bittet außerdem darum, Müll nur dort zu entsorgen, wohin er gehört.

bbk

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