Zwei Millionen-Projekte in zwei Städten

Auf Schulbau folgt neuer Schulbau

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Markante Architektur: Der Neubau des Berufsbildungszentrums in Sulingen wird am Donnerstag offiziell seiner Bestimmung übergeben, bevor der Schulausschuss berät. 

Sulingen - Von Anke Seidel. Festtagsstimmung am Berufsbildungszentrum Sulingen: In zwei Tagen wird der Neubau an der Bogenstraße offiziell eingeweiht. Rund elf Millionen Euro hat der Landkreis Diepholz als Träger dieses Zentrums – eine Außenstelle des Berufsbildungszentrums Dr. Jürgen Ulderup Diepholz – in das neue Schulzentrum mit seiner markanten Architektur investiert.

Stolze 9,4 Millionen Euro sollen nun in weiteres Projekt fließen, über das der Schulausschuss am Donnerstag um 16.30 Uhr im Berufsbildungszentrum Sulingen berät: Die Sanierung der Oberschule Bassum – eine Baumaßnahme, die nach Ansicht der Fachleute dringend notwendig ist.

„Mangelhaft“ und „ungenügend“ – diese Schulnoten hat der Altbau dieser Schule bei einer energetischen Bewertung der Bauteile erhalten. „Ein Großteil der Fenster lässt sich nicht mehr öffnen und Teile des Daches sind undicht“, heißt es dazu.

Wegen des enormen Sanierungsbedarfs hatte der Landkreis bereits fünf Millionen Euro in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen. Doch ein Brand in der Silvesternacht hat den Sanierungsbedarf weiter verschärft.

Deshalb erhält das Projekt nun Priorität – und wird im kommenden Jahr umgesetzt. Dafür verschiebt der Landkreis die bereits projektierte bauliche Erweiterung der Haupt- und Realschule Twistringen.

Raumbedarf in Bassum geringer als der aktuelle Bestand

Die Oberschule in Bassum jedoch wird nach der Sanierung kleiner sein als bisher: Der Raumbedarf sei geringer als der aktuelle Bestand, heißt es in dem Arbeitspapier für die Mitglieder des Schulausschusses. Deshalb sieht ein Vorschlag der Verwaltung vor, den Altbau energetisch sowie technisch zu sanieren und auf den Stand der Technik zu bringen. Ein Trakt mit Unterrichtsräumen sowie der Verwaltungstrakt sollen zurückgebaut, also abgerissen werden. Letzterer ist schon jetzt nicht mehr nutzbar. Deshalb musste die Verwaltung der Schule bereits in Klassenräume umziehen.

Geben Ausschuss und Kreistag grünes Licht, könnten die Planungen bis Mitte kommenden Jahres und die Bauarbeiten bis Ende 2020 abgeschlossen werden. Während der Bauzeit sollen die zum Abriss bestimmten Räume genutzt werden – statt Containerklassen.

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