Jugendliche der Lukas-Schule bereiten sich auf Jugend-forscht-Wettbewerb vor

Kreativer Nachwuchs

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Die letzten Details werden besprochen.

Bassum - Im Chemieraum der Lukas-Schule herrscht Anspannung. Die Mädchen und Jungen der Jugend-forscht-AG sind dabei, die Präsentationen für ihre Projekte abzuschließen. In Emden wollen sie nächste Woche am Regionalwettbewerb von „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ teilnehmen. Sechs jüngere sowie ein älterer Schüler werden ihre Arbeiten der Jury vorstellen und mit anderen Nachwuchsforschern um die Platzierungen wetteifern.

Vanessa Wolf (7RS) und Sophie Oppelt (5GY) werden ihre Arbeit „Schaden Säfte unseren Zähnen?“ vorstellen. Als sie Werbefernsehen schaute, hatte Vanessa die Idee: Ob die Anwendung einer bekannten Zahnpasta wirklich die Zähne vor Fruchtsäure schützen kann? Auf der Suche nach einem geeigneten Versuchsobjekt kamen die beiden Schülerinnen auf Eier, da deren Schalen im Aufbau dem menschlichen Zahnschmelz ähneln. Zur Probe legten sie rohe Eier in Wasser und eine Salzsäurelösung.

Sie stellten fest, dass sich dort, wo die Säure die Eierschale schädigte, kleine Bläschen bildeten, im Wasserbad dagegen zeigte sich keine Veränderung.

Anschließend testeten sie den PH-Wert verschiedener Fruchtsäfte, wobei Wasser mit 6 bis 7 im neutralen Bereich liegt und Kirschsaft einen Wert von 2 bis 3 zeigt.

Vanessa und Sophie führten ihre Versuchsreihen durch und dokumentierten die Testergebnisse mit Handyfotos. Was kam am Ende heraus? Leider hält die Zahnpasta nicht, was sie verspricht.

Elias Krause und Tim Westermann (beide 6 GY) entwickelten die „Tim-Elias-Wickelmaschine“. Tim kam auf die Idee, weil sein Vater berichtete, wie mühselig es für die Pflegekräfte im Altersheim sei, Verbände von Hand aufzuwickeln. Aus kleinen Holzplatten, die die Schüler durch Stäbe verbanden, und einer Kurbel konstruierten sie gemeinsam die Wickelmaschine. Im Moment arbeiten sie an einer Power-Point-Präsentation, mit der sie ihre Wickelmaschine vorstellen wollen. „Hauptsache, wir landen nicht auf dem letzten Platz“, sorgt sich Tim.

Ann-Christin Otto (7 RS) wird ihre Arbeit „Ist Rainfarn ein Insektenabwehrmittel?“ vorstellen. Das Mädchen ärgerte sich im Sommer immer über die Obstfliegen in der Küche. Sie wollte sie mit einem Abwehrmittel aus Jakobs-Kreuzkraut verjagen, denn als Pferdeliebhaberin weiß sie, dass diese Wildpflanze giftig ist. Ein Problem war allerdings, dass sie im Spätsommer keine blühenden Pflanzen mehr fand und auch die Fruchtfliegen mehr und mehr aus ihrer Küche verschwanden.

Gemeinsam mit ihrer Lehrerin änderte sie den Versuchsaufbau und experimentierte mit einem Aufguss von Rainfarn und Heimchen. Das klappte auch nicht wie gewünscht, so dass sie zu Schwarzkäferlarven wechselte. Das Ergebnis ihrer Testreihe war, dass sich Rainfarn nicht als Mittel zur Abwehr dieser Insekten eignet. Im Moment arbeitet Ann-Christin an dem Plakat für ihre Präsentation.

Connor Needham (8RS) wird seine „Entwicklung eines Mars-Roboters“ präsentieren. Mit einem Mindstorm-Baukasten baute er einen kleinen Roboter. Dieser hat einen Greifer, Reifen und Ketten. Er ist ungefähr 30 mal 40 Zentimeter groß und soll in einem Parcours die Strecken zu zwei verschiedenen Gegenständen zurücklegen und diese zum Ausgangspunkt bringen. Connor ist ganz zufrieden mit seinem Prototyp.

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