Kreiskartoffelfest am 25. September

Reklame für die Region – und Bassumer Besonderheiten

Das Kartoffelfest an der Freudenburg in Bassum stellt auch 2016 die Auftaktveranstaltung zum Tag der Regionen dar. Eine Reihe von Ausstellern und Organisatoren stellte das Programm vor. - Foto: Frank Jaursch

Bassum - Von Frank Jaursch. Zum Pressetermin direkt an der Freudenburg hatte sich neben zwei Dutzend Organisatoren und Ausstellern auch die Sonne gesellt: Herrlich sommerliche Rahmenbedingungen, um über ein besonderes Highlight im Bassumer Terminkalender zu sprechen: Das Kreiskartoffelfest stellt auch in diesem Jahr wieder die sehenswerte Auftaktveranstaltung zum Tag der Regionen dar.

Für Sonntag, 25. September, den Tag der Veranstaltung, wünscht sich die Bassumer Agenda-Beauftragte Reinhild Olma ähnlich gute Wetterbedingungen wie gestern Mittag. „In 15 Jahren hat uns erst einmal der Regen eingeholt“, verweist sie auf eine gute Bilanz.

Damit die Veranstaltung ein Erfolg wird, kommt es aber nicht nur auf Sonnenschein an, sondern auch auf ein Programm, das die Menschen zu Tausenden auf die idyllische Anlage an der Amtsfreiheit locken soll.

Dass die Orga-Gruppe dort in den vergangenen Monaten ihre Hausausfgaben gemacht hat, dokumentierten die vielen verschiedenen Reize, die die Teilnehmer setzen wollen. „Es gibt ganz viele Menschen, die sich einbringen“, lobt Susanne Vogelberg von der Stadtverwaltung mit Blick auf die freundlichen Gesichter vor sich. Sie alle machen mit beim großen „Markt der Möglichkeiten“ am 25. September.

Die Bassumer Land-Frauen zum Beispiel, die zwar diesmal „ohne Essen und ohne Trinken“ an der Freudenburg am Start sind, wie Birgit Meyer-Borchers betont. Aber dennoch eine Menge anbieten können. Die Land-Frauen hatten ein Spielebuch aufgelegt und bieten daraus jetzt einige Spiele und Mitmach-Stationen an.

Die Mitglieder der Bovelzumft haben längst bleibenden Eindruck in der Lindenstadt hinterlassen und sind so etwas wie lieb gewonnene Stammgäste an der Freudenburg geworden. Natürlich tragen auch sie den einen oder anderen Farbtupfer zum Gelingen bei – mit Schwert-Schaukämpfen, Feuerspuckern, leckerem Met und „gerupfter Sau im Brot“ – oder, wie man neudeutsch dazu sagt, Pulled Pork.

Die THW-Jugend baut eine Camp-Dusche auf, die Veränderungen im Stiftspark werden präsentiert. Kürbisbowle und edle Weine aus dem Schankwagen, Fisch und Käse, Kartoffelbrot und Präsentkörbe, Traumfänger und Klangmassagen, Reparaturcafé und Tafel-Tombola: Die Bandbreite ist auch in diesem Jahr erstaunlich und kann hier nur angerissen werden.

Gottesdienst und Musical zum Auftakt

Reinhild Olma sieht in der Veranstaltung eine Möglichkeit zum Bilden von Netzwerken und damit zum Fördern des sozialen Zusammenhalts. Aber natürlich stehe auch die Werbung für die Region im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Schließlich gehe es auch bei Erntefesten um die Idee des regionalen Wirtschaftens.

Darüber hinaus gibt das Kartoffelfest aber auch Gelegenheit, um auf Basumer Besonderheiten hinzuweisen. Und die dürfen auch durchaus nicht aus der Region stammen. Ein Beispiel dafür ist die noch junge Musikschule Bassum; Anton Antonowitsch bietet im Zelt nicht nur einige Schnupperstunden an mehreren Instrumenten an, sondern hat auch hochkarätige Dozenten und Instrumentalisten an Harfe, Geige, Gitarre und Keyboard gewinnen können – „alles sehr bunt und international“.

Das Musiklehrer-Team der Musikschule wird auch einen Teil des Programms in der Konzertmuschel bestreiten. Dort startet das Fest um 10 Uhr mit einem Gottesdienst. Anschließend führen die Kinder der Bassumer Kinder- und Jugendkantorei noch einmal das Musical „Der blaue Planet“ auf.

Weitere Gruppen, die unentgeltlich Elemente in der Konzertmuschel beitragen, sind die Bramstedter Glockenstuhlmusikanten, die Line-Dancer von AS-United, der Musikzug „Die Lindenstädter“, die Tanz-AG der Oberschule, die Agendagruppe Vorlesen und das Unicycle-Team Harpstedt.

Durch das Programm führt in diesem Jahr der Nachwuchs: Drei Auszubildende der Stadtverwaltung und zwei Schülerinnen der Oberschule werden die Moderation übernehmen.

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