„Räumlich platzen wir aus allen Nähten“

Ortsfeuerwehr Bassum leistet 67 Brandeinsätze und 53 technische Hilfen

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Feuerwehr Bassum (vorne v.l.): Ortsbrandmeister Claas Meyer, Knut Wessel, Erster Stadtrat Norbert Lyko, Markus Gieseke, Herbert Meyer, Dennis Heuermann, Marc Güttler, Ingo Leymann, Bernd Jakob, Jens Köhler, Sven Hansemann, Volker Meyer, Mike Könemann, Bernd Segelhorst, Matthias Windhorst, stellvertretender Stadtbrandmeister Dieter Engler. Auf der Treppe (v.r.): Anika Engler, Marcel Franke, Nina Witte und Hendrik Krüer.

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Im Schnitt jeden dritten Tag war die Ortsfeuerwehr Bassum im vergangenen Jahr im Einsatz. Dies erklärte Ortsbrandmeister Claas Meyer am Freitagabend auf der Jahreshauptversammlung. Die Ortsfeuerwehr musste zehn Mittelbrände und sogar ein Großfeuer bekämpfen. Zur Bilanz gehören auch Kleinbrände und die Brandmeldeanlagen. Das ergab 67 Brandeinsätze und 53 technische Hilfeleistungen. Claas Meyer betonte, dass bei jeder dritten Auslösung einer Brandmeldeanlage kein Fehlalarm vorlag.

Im Jahresbericht hatte der Ortsbrandmeister die Leistung der 86 Aktiven sowie die der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und im Spielmannzug ausgewertet. Diese leisteten zusammen 24 699 Stunden. Neben den Einsätzen waren dies Dienste, Lehrgänge, Jugendarbeit, Wettbewerbe und Arbeitsstunden für die Fahrzeugpflege. Die Frauen und Männer der Bassumer Ortsfeuerwehr besuchten 49 Lehrgänge.

In der Bilanz stehen auch Informationen über den Feuerwehrbedarfsplan, Maßnahmen am Feuerwehrhaus, Fahrzeugbestand, Personal- und Ausbildungsstand. „Insgesamt können wir sagen, dass wir platzmäßig aus allen Nähten platzen, sich das Feuerwehrgerätehaus aber in einem einigermaßen annehmbaren Zustand befindet“, bewertete Meyer die Situation des Feuerwehrhauses in Bassum.

Wegen der beengten Situation fand die Jahreshauptversammlung mit 83 anwesenden Feuerwehrmitgliedern erstmalig in den Räumlichkeiten des NWDSB statt.

Mitgliederstand und Altersstruktur geben kurzfristig keinen Grund zur Sorge, so der Ortsbrandmeister. Sorge bereite ihm dagegen ein Ausblick in die nahe Zukunft.

In etwa zehn Jahren würden Mitglieder der sogenannten geburtenstarken Jahrgänge in die Seniorenabteilung wechseln und damit die Zahl der Aktiven deutlich reduzieren. Man dürfe daher nicht nachlassen, die Feuerwehr weiterhin positiv in den Focus der Bevölkerung zu rücken und dabei versuchen, neue Mitglieder zu werben, betonte Claas Meyer.

Der Ortsbrandmeister lobte die gute Jugendarbeit in der Jugendfeuerwehr und im Jugendspielmannzug und bedankte sich bei seinem Stellvertreter Fred Könemann, den Führungskräften und letztendlich bei allen Aktiven für die geleistete Arbeit.

In seinen Grußworten berichtete der stellvertretende Stadtbrandmeister Dieter Engler aus den anderen Ortsfeuerwehren der Stadt Bassum sowie von Aktivitäten aus der Kreisfeuerwehr. Der Erste Stadtrat Norbert Lyko lobte den generationsübergreifenden Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren.

Zu den Wahlen:

Als Kommandomitglied wurde Knut Wessel aus seinem Amt als Schulklassenbeauftragter verabschiedet. Dieser Posten wird nicht neu besetzt. Die Aufgaben werden durch die Zugführer wahrgenommen.

Kassenwart ist Markus Gieseke, Stellvertreter Volker Meyer. Atemschutzgerätewart: Sven Hansemann, Vertreter Marc Güttler, Gerätewart Ingo Leymann, Stellvertreter Matthias Windhorst, 2. Vize- Gerätewart Jens Köhler, Schriftführerin Mina Witte, Vertreter Gerd Lehmkuhl und Sicherheitsbeauftragter Bernd Segelhorst

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