Landkreis prüft

Radweg nach Neubruchhausen verzögert sich

Dieses Jahr wird es nichts werden mit dem Radweg. Archivfoto
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Dieses Jahr wird es nichts werden mit dem Radweg. Archivfoto

Neubruchhausen – Der Radweg an der Landesstraße 332 zwischen Neubruchhausen und Bassum ist eine fast unendliche Geschichte. Zwischenzeitlich bestand die Hoffnung, dass sie noch in diesem Jahr zu einem Ende kommen würde. Daraus wird aller Voraussicht nach nichts mehr.

Laut Bassums Bürgermeister Christian Porsch liegt der Planfeststellungsbeschluss derzeit noch beim Landkreis Diepholz. Erst wenn die Prüfung bei den Kreisbehörden abgeschlossen ist, könne Bassum mit der Ausschreibung beginnen.

Der Bassumer Bürgermeister gehe nicht davon aus, dass es nach dem Ende der Ausschreibung nahtlos losgehen könne. Die Unternehmen warten derzeit nicht auf die öffentlichen Auftraggeber, sondern umgekehrt. Porsch hofft, dass die Arbeiten am Radweg trotzdem „zeitnah“ beginnen werden.

Neuburchhausens Ortsvorsteher Hendrik Bülter (CDU) sagt, dass er bei diesem Thema regelmäßig nachhake. Durch Bassums Bauamtsleiter Martin Kreienhop habe er erfahren, dass es für dieses Jahr knapp werde. „Aber, dass die Ausschreibung dieses Jahr noch rausgeht, das wäre schon wünschenswert.“ Und er hofft, dass man im kommenden Frühjahr auf dem neuen Radweg fahren kann.

Kai Uwe Bohn von der Internetseite neubruchhausen.de fasst die Stimmung so zusammen: „Wir können es nicht erwarten. Das ganze Dorf kann es nicht erwarten, dass es losgeht.“

In Anspielung auf die lange Planungsdauer merkt Bohn an: „Die Tatsache, dass wir uns 30 Jahre in Geduld geübt haben, heißt nicht, dass wir besonders geduldig sind“.

Er wisse, dass niemand zaubern könne, sagt Bohn. Aber die Neubruchhauser würden erwarten, dass in dieser Sache Druck gemacht werde – und dass die Stadt nicht nur ein oder zwei Mal, sondern öfter beim Landkreis anrufe, um nachzufragen.

Hintergrund: Seit Jahrzehnten warten die Neubruchhauser auf einen Radweg entlang der Landstraße  332. 2019 hatten sie auf diese Situation mit einer Fahrrad-Demonstration aufmerksam gemacht.

Obwohl es sich um eine Landesstraße handelt, hat Bassum das Projekt in den vergangenen Jahren vorangetrieben. Und geht dafür nach Auskunft von Christian Porsch in Vorleistung. Bei der Finanzierung will die Stadt die Hälfte der Kosten nachträglich vom Land wiederbekommen. Zuletzt hatte Bassum sich mit anliegenden Grundstückseigentümern einigen können.

Im Sommer letzten Jahres hatte Bürgermeister Christian Porsch noch gehofft, dass die Ausschreibung in diesem Sommer beginnen kann – und jetzt im Herbst der Bau beginnt.

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