Präventionsrat unterstützt Projekt PrimA

„Erst denken – dann posten“

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Das Handy, der wichtigste Freund? Das Projekt PrimA beschäftigt sich mit Regeln im Internet

Bassum - Von Lena Bolt. „Erst denken – dann posten“, lautet eine Internetregel, auf die Bassums Sozialarbeiterin Hilke Bald aufmerksam macht. Sie unterstützt zusammen mit dem Präventionsrat der Stadt das Projekt PrimA.

Bis Freitag, 9. September, sollen 10000 Personen aufgerufen werden, sogenannte Internetregeln zu erstellen. Dabei geht es darum, Verhaltensregeln im Umgang mit anderen Menschen und dem Medium Internet an sich aufzustellen. „Jeder kann auf der Internetseite der Aktion neue Regeln formulieren und über Regeln diskutieren“, erklärt Bald das Projekt.

Ihr liege das Thema besonders am Herzen, betont sie. PrimA soll ein Bewusstsein dafür wecken, sich richtig im virtuellen Raum zu bewegen. „Wichtig ist, sich zu fragen: Wo bekomme ich meine Informationen her? Wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Wem folge ich? Habe ich mich richtig informiert?“, sagt Hilke Bald. Sie empfinde das Internet oft als empathielos und anonym, da es keine Gesichter zu den Posts gebe.

„Für Jugendliche gibt es nur wenig Schutz im Internet. Sehen sie einen Post oder ähnliches, sind sie dabei immer allein und müssen selber damit fertig werden. Außerdem identifizieren sich viele gerade junge Leute stark über das Internet“, beschreibt Bald ihre Sorgen.

An dem Projekt beteiligen sich 21 Präventionsräte in Niedersachsen. Weitere Informationen gibt es im Internet.

www.prima-challenge.de

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