Politik führt noch Gespräche mit Feuerwehr

Löschfahrzeug zu groß fürs Gerätehaus

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Mediengruppe Kreiszeitung

Bassum - Die Feuerwehr Dimhausen benötigt ein neues Fahrzeug. Die Anschaffung soll 2016 erfolgen, noch steht allerdings nicht genau fest, welches Fahrzeug die Stadt Bassum kaufen wird. Dieser Punkt wurde am Dienstag von der Tagesordnung der Ratssitzung genommen.

BASSUM

Nach Aussage von Bürgermeister Christian Porsch gebe es noch Klärungsbedarf. Im ursprünglichen Fahrzeugkonzept war ein LF10 vorgesehen. Dieses wäre aber viel zu groß für das Gerätehaus. Das Fahrzeugkonzept wurde überarbeitet. Nun ist ein MLF (Mittleres Löschfahrzeug) vorgesehen. „Es geht um Millimeter“, erklärt Porsch auf Anfrage.

Ausschlaggebend sei die Frage, ob das Fahrzeug mit Allradantrieb ausgestattet sein soll oder nicht. Mit Allrad würde es nicht mehr ins Gerätehaus passen. Allrad mache aber durchaus Sinn, um zum Beispiel auf einen Acker zu fahren, um einen Flächenbrand zu löschen.

Die Politik möchte noch Gespräche mit der Feuerwehr führen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Die nächste Ratsstzung ist im Oktober. Bis dahin soll der Fahrzeugtyp feststehen. Porsch: „Das ist rechtzeitig, um 2016 die Anschaffung zu tätigen.“

Ebenfalls vertagt wurde die Wegeeinziehung eines Teilstücks der Straße „Zur Stiftseiche“. Die Politik möchte warten, bis der Klinikverbund die Baumaßnahmen dort beendet hat.

Bei den Bebauungsplänen „An der Weide“ und „Am Wasserturm“ gehen die Meinungen der Ratsvertreter auseinander. Auf der ehemaligen Fläche der Gärtnerei Kliem sollen mehrere Wohnhäuser entstehen (wir berichteten mehrfach). Die Zufahrt zu dem Gebiet soll von der Gutenbergstraße erfolgen.

Die SPD und auch Professor Dr. Rainer Hartmann von den Grünen sehen die Zuwegung kritisch. Bärbel Ehrich: „Die Gutenbergstraße ist als reine Wohnstraße bereits arg vom Durchgangsverkehr gebeutelt.“ Hartmann regte an, alternative Zuwegungen zu prüfen. Der Rat stimmte jedoch mehrheitlich der Planung zu.

Auch das Sondergebiet Wind westlich der L776 stand wieder einmal auf der Tagesordnung. Die Richtfunktrasse der Polizei, die durch das Gebiet führt, muss frei bleiben und darf nicht in das Planungsgebiet einbezogen werden. Darauf hatte der Landkreis hingewiesen. Die Trasse wurde herausgenommen.

Die geplante Erhöhung des Stammkapitals auf 1,5 Millionen Euro für die Wirtschaft- und Stadtentwicklungsgesellschaft (Wiseg) soll um 200000 Euro reduziert werden. Grund ist die Haushaltssperre.

al

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