Mehrere hundert Besucher feiern friedlich bei „Tank in den Mai“ in Twistringen

Party bis in den Morgen

Die Band Band Kiez live mit Sänger René Nocon legte einen beeindruckenden Auftritt hin. Immer wieder forderte das Publikum Zugaben.

Twistringen - Von Sabine Nölker. Es war die Hammerparty des Jahres. Mehrere hundert Musikbegeisterte feierten am Sonnabend bis in die Morgenstunden auf dem Gelände der Tankstelle Wilkens in den Mai.

Mit der Band Kiez live und René Nocon lagen die Veranstalter Jürgen Wilkens und André Jürgens vollkommen richtig. Sänger René Nocon benötigte nur wenige Minuten, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Höhepunkt war der gemeinsame Auftritt mit André Jürgens am Ende, bei dem das Publikum immer wieder „Zugabe“ forderte.

„Twistringen, ihr seid super!“, so das Lob der Band, die im nächsten Jahr unbedingt wiederkommen möchte.

Das Gelände des Omnibusbetriebs Wilkens war am Sonnabend nicht wiederzuerkennen. Eine Riesenpyramide, Stände für den Hunger zwischendurch sowie eine Halle, die geradezu prädestiniert ist, um darin zu feiern sowie tolle Thekenmannschaften warteten auf die Besucher.

Die Bühne gehörte jedoch der Band Kiez Live mit Frontman René Nocon. Mit einer Stimme, die unter die Haut ging startete um 20.40 Uhr das erste Set des Quartetts. Coversongs von Metallica, Guns ‘n’ Roses sowie den Toten Hosen und Papa Roach reihten sich die nächsten Stunden aneinander. Aktuelle Charthits fehlten ebenso wenig, wie Hits aus den 1980er und 90er Jahren. Der absolute Höhepunkt kam spät in der Nacht: Organisator André Jürgens, selbst Frontmann bei Snoozebutton, rockte gemeinsam mit der Band die Bühne. Bei „Killing in the name of…“ von Rage Against the Machine rastete das Publikum sofort aus. Erst nach mehreren Zugaben konnten Sänger und Band die Bühne verlassen.

Tank in den Mai

„Unser Team war großartig“, lobt das Organisatoren-Duo seine Mitarbeiter. Obwohl zwischenzeitlich diverse Getränke ausgegangen waren, sich die Schlangen vor den Theken über Stunden hielten, blieben sie ruhig und freundlich und trugen so dazu bei, dass dieser Abend glatt über die Bühne ging.

Lob gab es auch von der Polizei, die in den frühen Morgenstunden mal nach dem Rechten sehen wollte. „So eine friedliche Veranstaltung hätten wir nicht erwartet.“ Das lag bestimmt auch an der guten Mischung des Publikums, die im Alter zwischen 18 und 65 Jahren lag. „Wir haben nur positive Rückmeldungen erhalten“, freut sich Jürgens. Dank der Sponsoren und Unterstützung von allen Seiten sei die erste Veranstaltung so gut gewesen, dass einer Neuauflage nichts im Weg stehen werde.

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