Karten ab sofort erhältlich

Larry and the Handjive spielen am 12. Oktober in Bassum

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Rick Baker gibt beim Pressegespräch einen kleinen Vorgeschmack auf das Konzert am 12. Oktober auf der Kulturbühne. Dann, so verspricht er, wird die Post abgehen. 

Bassum - Von Angelika Kratz. „Keep on rockin“ heißt es am 12. Oktober auf der Bassumer Kulturbühne mit der Band Larry and the Handjive. Dann soll die Post mit dem Originalsound aus den legendären 50er- und 60er-Jahren abgehen, und sicherlich wird das junge und jung gebliebene Publikum richtig in Fahrt kommen.

Zum Pressegespräch luden Gudrun Lösche, Claus Ulbrich und Berthold B. Kollschen vom Kulturforum den Bandleader Rick Baker als Vertreter der vierköpfigen Band in den Rathaussaal ein. Mitgebracht hatte er seine neueste Erwerbung, einen wahren musikalischen Schatz aus dem Jahr 1959/1960 mit dem Namen Gibson.

Neuste CD Rock-A-Beatin‘Boogie

Die seit 32 Jahren bestehende Bremer Band mit den weiteren Urgesteinen Larry Ferry (Kontrabass) und Larry Bexmann (Schlagzeug), sowie Youngster Herbie Miller (Gitarre) legt Wert auf authentische Instrumente. Einen Verstärker aus den 60er-Jahren hat Rick Baker gerade nach langer Suche in Amerika gefunden. „Der Klang ist einfach ein anderer“, eben mit genau dem richtigen Vintage-Hauch behaftet.

Die neueste CD „Rock-A-Beatin‘Boogie“ wurde zur großen Freude der Band in einem uralten Bremer Studio, wahrscheinlich dem ältesten in ganz Deutschland, mit dem ihm eigenen Flair vor einem guten halben Jahrhundert aufgenommen.

Beim Blick auf die eigentlichen Anfänge von Larry and the Handjive geht Rick Baker, der im ganz normalen Alltag als Uwe Mühlenhardt seine Brötchen als Betriebsprüfer beim Bremer Zoll verdient, in die eigene Schulzeit zurück. Dort spielte er in der Schulband bereits die Musik von Elvis Presley und lernte wegen seines Idols das Gitarrespielen. Mit 21 gründete er Larry and the Handjive nach der musikalischen Vorlage von Jonny Otis’ Song Willie and the Hand Jive.

Über 1000 Konzerte liegen mittlerweile hinter der Band, die als Tourband mit Künstlern wie Dave Dee, Chris Andrews, Michael Holm oder Casey Jones unterwegs war.

Karten für 18 Euro

„Wir sind die einzige Band, die das Beat-Club-Label tragen darf“, ist Ricky Baker stolz, die Hausband von Radio Bremen und dem Beat-Club zu sein.

Neuland beschreitet die Band, die ansonsten auf Stadtfesten, dem Bremer Freimarkt oder als Begleitband agiert, seit einiger Zeit mit sogenannten bestuhlten Räumen.. Das seien nun einmal Konzertsäle, in denen im Sitzen die Post abgeht. Dazu käme ein Publikum, das nicht bei einem Bierchen in Gespräche verwickelt ist, sondern aufmerksam auf die Bühne schaut und den Geräuschpegel soweit nach unten dreht, dass ein Kontrabass, ein Akkordeon oder ein Flügel akustisch wahrnehmbar bleiben. So soll es am 12. Oktober auch auf der Kulturbühne sein, wenn die legendären Songs der Rock‘n-Rol-Zeit wieder mit Leben erfüllt werden. Dann hat das Quartett nur eineinhalb Meter bis zum Publikum, eine Tatsache, die Rick Baker ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert.

Einlass ist bereits ab 19.30 Uhr mit bewährtem Catering. Larry and the Handjive legen ab 20.15 Uhr los.

Karten gibt es ab sofort in den Vorverkaufsstellen für 18 Euro im Bürgerservice der Stadt und bei „Papier und Tinte“ am Lindenmarkt. Wer eine Karte an der Abendkasse ergattern sollte, muss dafür 20 Euro hinblättern.

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