Oktoberfest: Einzelhändler zufrieden

Sonnig, windig und kalt

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Wärmende Sonne, aber ein kalter Wind am Sonntag auf dem Bassumer Oktoberfest.

Bassum - Von Berthold Kollschen. „Ich bin mit dem Oktoberfest situationsbedingtzufrieden“, betonte Marktmeister Hans Molkenthin für die Bassumer Wirtschafts- und Interessengemeinschaft (WIR) am Sonntagnachmittag in der Innenstadt. Sichtlich enttäuscht reagierte er, weil einige angemeldete Stände ohne Angabe von Gründen fehlten.

Auch die Ponybahn wurde vermisst, die auf der Kreuzung Bremer Straße/Sulinger Straße seit Jahren ihren Stammplatz hatte. Da entstanden zahlreiche Lücken auf der Sulinger Straße und Bahnhofstraße. Das Partyzelt an der Alten Poststraße war nicht aufgebaut worden – „aus technischen Gründen“, hieß es. So hatten DJ Schabba Heinz und Hannes Bak mit seiner Cocktailbar kein Dach über dem Kopf. Doch Wirtegemeinschaft und DJ machten das Beste aus der Situation, bei Temperaturen zwischen neun und elf Grad, viel kaltem Wind, aber bei strahlendem Sonnenschein.

Mit dem verkaufsoffenen Sonntag zeigten sich die meisten Einzelhändler zufrieden. Viel los war unter anderem im Modenhaus Maas, bei Haustechnik Bremer, bei den Augenoptikern Katzke und Blickpunkt Augenoptik, bei Musik Giebel und auch im Schuhhaus Bussmann-Cordes. Die Autohändler, etwa Holtorf, Orlikowski, Lange und Wessel hatten viel zu tun, ihre ausgestellten Modelle zu erläutern.

Für viele potenzielle Händler des Familienflohmarktes an der Langen Straße war es wohl zu kalt und zu windig. Kinder waren gar nicht zu sehen, lediglich einige unverdrossene Erwachsene hatten ihre Stände aufgebaut.

Oktoberfest in Bassum

Neu war in diesem Jahr der Flohmarkt „Rund ums Kind“ im Familienzentrum und auf dem Außengelände der Einrichtung an der Alten Poststraße. Das hatte auch das Mütter-Kinder-Zentrum bewogen, mit dem beliebten Kaffee- und Kuchenangebot im Hause zu bleiben und keinen Stand auf der Festmeile aufzubauen.

Bereits am Sonnabend gab es auf dem Lindenmarkt und im Modehaus Maas („Wir sind Oktoberfest“) zu erleben. „Wir konnten sogar einige Kunden in typisch bayerischem Outfit begrüßen“, freute sich Werner Maas, der allerdings zumeist auswärtige Kunden zählte. „So ein hausinternes Fest braucht sicher so seine Zeit, um vollends von der Kundschaft angenommen zu werden“, vermutet der Firmenchef.

Hoch her ging es am Samstagabend im ausverkauften Bayernzelt, das am Rande des Lindenmarktes aufgebaut war. Zünftige Musik des Twistringer Blasorchesters und typisch bayerische Speisen, angerichtet von Cathleen Schorling und ihrem Team, waren die Garanten für eine Riesengaudi.

An musikalischen Darbietungen gab es Platzkonzerte des Jugendspielmannszuges der Feuerwehr Bassum, aktuelle Melodien von der Saxophongruppe der Musikschule Mauritius unter der Leitung von Otto Jahns sowie von einer erstmals beteiligten brasilianischen Gruppe vor dem Alten Amtshaus. Vor dem Citymarkt begeisterte „De Bovelzunft“ vor allem die Kinder. Das THW hatte in der Bahnhofstraße groß aufgefahren.

Wenn das Oktoberfest in der Stadt auch etwas schleppend startete, die Besucherzahlen des Vorjahres wohl nicht erreicht wurden, fanden sich doch bis zum Abend wieder tausende Gäste ein. Dies äußerten befragte Beschickern, Einzelhändlern und Besucher Gästen.

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