Familienzentrum bietet Hebammenberatung für Schwangere und junge Mütter an

Nimmt das Baby auch zu?

„Wir haben richtig Lust zu unserer neuen Aufgabe“ strahlen die freiberuflichen Hebammen Andrea Wolff (links) und Jutta Meyer-Kytzia, hier mit „Lilli“, einem gut sechs Wochen alten Baby als lebensnahe Puppe. - Foto: Kollschen

Bassum - Von Berthold Kollschen. Für das neue Angebot des Bassumer Familienzentrums, die Hebammenberatung, konnte Elsbeth Ruholl mit Jutta Meyer-Kytzia und Andrea Wolff zwei erfahrene, freiberuflich tätige Hebammen gewinnen, die beide bereits mehr als 2000 Kindern auf die Welt geholfen haben. Das Angebot richtet sich an werdende Eltern und junge Mütter mit Säuglingen in den ersten Lebenswochen.

„Wir bieten die Hebammenberatung in Einzelgesprächen an“, so Elsbeth Ruholl, die in erster Linie junge Familien anspricht, die trotz intensiver Suche keine Hebamme für die Betreuung in der Schwangerschaft und für das Wochenbett gefunden haben. Auch werden die Zeiten der Verweildauer in den Kliniken immer kürzer, sodass dort viele wichtige Fragen nicht begleitet werden können.

Heilt der Nabel richtig ab? Nimmt das Baby genug zu? Das sind neben Fragen zum Stillen und zur Säuglingsnahrung typisch für Unsicherheiten bei jungen Eltern. Selbstverständlich können auch individuelle Probleme während der Hebammenberatung vorgebracht werden. Es ist allerdings nicht daran gedacht, Folgetermine zu vereinbaren.

Mit dem Beratungsangebot soll ein guter Start für die ganze Familie in einer besonders sensiblen Zeit unterstützt werden. Hinzu kommt die positive Erfahrung, dass ein sicheres Gefühl der Eltern die Bindung zu ihrem Kind fördert.

Jeden Dienstag von 9.30 bis 11.30 Uhr

„Dieses neue Angebot ist nach meinem Kenntnisstand das einzige im Landkreis Diepholz“, freut sich Ruholl, die als ersten Termin Dienstag, 25. Oktober, bekannt gegeben hat. Anschließend soll die Beratung jeweils dienstags in der Zeit von 9.30 bis 11.30 Uhr angeboten werden. Anmeldungen sind zunächst nicht erforderlich. Die Beratungen sind zudem kostenlos.

Die Hebammenberatung wird von der Stadt Bassum und aus Mitteln des Landesprogramms „Familien in Niedersachsen“ vom hannoverschen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zu jeweils gleichen Teilen finanziert.

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