Stillcafé für Erfahrungsaustausch

„Es ist nicht so, dass die Brüste draußen hängen“

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Bieten ab sofort ein Stillcafé für Eltern und solche an, die es werden wollen (von links): Erste Vorsitzende Henrike Gerling-Jacobs, Hebamme und Stillberaterin Claudia Kramer, Pädagogin Tanja Rust und Elsbeth Ruholl vom Familienzentrum. 

Bassum - Von Robin Grulke. „Es ist nicht so, dass die Brüste draußen hängen und die Kinder zusammen gestillt werden!“ Hebamme Claudia Kramer kennt die Vorurteile, die Stillcafés entgegengebracht werden und klärt auf: Der Erfahrungsaustausch zwischen Eltern, solchen, die es werden wollen und den Beratern steht dabei im Vordergrund. Ein solches Café kann ab sofort einmal im Monat im Mütter-Kinder-Zentrum besucht werden – das und mehr steht im neuen Flyer des Zentrums.

Fragen rund ums Stillen – „Ist das normal?“

Mit dem Stillcafé will das Mütter-Kinder-Zentrum in Kooperation mit dem Familienzentrum all denen helfen, die Fragen rund ums Thema Stillen haben. „Mein Kind schläft nie durch, will immer an die Brust. Ist das normal?“ Indem solche Fragen direkt an andere Eltern sowie die Still- und Laktaktionsberaterin Kramer gerichtet werden können, lernen die Teilnehmer, mit gewissen Problemen und Situationen umzugehen.

Außerdem ist die Pädagogin Tanja Rust dabei, die für eine angenehme und unterstützende Atmosphäre bei den Treffen sorgt und Kramer beratend zur Seite steht.

Die kostenlosen Treffen stehen jeden dritten Mittwoch im Monat an, der nächste Termin ist aufgrund der Osterferien auf den 26. April gelegt.

Als weitere Empfehlung erinnert das Zentrum an die Möglichkeit der Hebammenberatung.

Bei Problemstellungen und dringenden Fragen können sich insbesondere Mütter in den ersten Lebenswochen ihrer Säuglinge an die Hebammen Jutta Meyer-Kytzia und Andrea Wolff richten. Die Beratung wird noch bis zum Sommer gefördert, danach bietet es das Zentrum nur bei verstärkter Nachfrage weiterhin an.

Neuer Spielturm geplant

Neu im Repertoire ist außerdem ein Spielkreis, für den sich jeden Dienstag von 9 bis 13 Uhr Mütter, Väter und Kinder zum Spielen, Singen und Tanzen im Mütter-Kinder-Zentrum treffen.

Dort, im Spielzimmer, bekommen die Kinder in diesem Jahr noch mehr Grund zur Freude: Mit dem Vermächtnis des Ehepaares Theben, von dem das Zentrum 268.000 Euro erhalten hat, soll dort im Mai ein neuer Spielturm installiert und im Sommer das komplette Zimmer renoviert werden.

Von dem Geld plant der Vorstand um die erste Vorsitzende Henrike Gerling-Jacobs außerdem, den Kindergarten zu renovieren und den Spielplatz auf dem Gelände des Zentrums „komplett umgestalten“ zu lassen. Die Geräte sollen dann auf Kinder bis vier Jahre ausgelegt und nachmittags frei geöffnet sein.

Anfang März wählten die Mitglieder des Vereins Mütter-Kinder-Zentrum Bassum auf ihrer Versammlung Gerling-Jacobs zur neuen ersten Vorsitzenden. Neu im Vorstand ist Manuela Nadjari.

Die Infos aus dem neuen Flyer des Mütter-Kinder-Zentrums sind demnächst auch im Internet erhältlich.

Mehr online: www.muekize-bassum.de

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