Neues VHS-Programm: Von Freimaurern bis Zähneknirschen

Symbol der Freimaurer: Zirkel und Winkel verweisen auf mittelalterliche Steinmetz-Bruderschaften. Wer mehr über die Bruderschaft wissen möchte, kann den Vortrag der VHS Bassum besuchen.
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Symbol der Freimaurer: Zirkel und Winkel verweisen auf mittelalterliche Steinmetz-Bruderschaften. Wer mehr über die Bruderschaft wissen möchte, kann den Vortrag der VHS Bassum besuchen.

Bassum – Die Freimaurer. Gehört hat den Begriff vermutlich jeder schon mal. Aber wer ist das eigentlich? Wie wird man Freimaurer und welche Ideale verfolgen sie? Alle, die Antworten auf diese und andere Fragen haben möchten, können sich schon mal den 9. November vormerken. Dann lädt die VHS Bassum zu einem kostenlosen Vortrag mit anschließender Fragerunde zu dem Thema ein. „Hasso Henke beschäftigt sich mit der älteren und jüngeren Geschichte des Bruderbundes und wird auf die Frage eingehen, wie die Freimaurerei die vielen Veränderungen in Deutschland überstehen konnte, ohne ihre Ideale aufgeben zu müssen“, erklärt Bassums VHS-Leiter Bernd-Fred Heyne.

Hinter der Volkshochschule liegt eine schwierige Zeit. „Seit dem Lockdown wurden entweder Kurse unterbrochen oder fanden gar nicht erst statt“, bedauert Heyne, als er das Programm für Herbst und Winter vorstellt. Nun laufe alles allmählich wieder an – unter Sicherheitsregeln natürlich. Deswegen wurde auch eine neue Kategorie bei der Gruppenstärke etabliert: die sogenannte Kleinstgruppe, die fünf bis sechs Personen beinhaltet.

„Da viele Kurse nicht stattfinden konnten, haben wir sie in das neue Programm wieder mit aufgenommen“, sagt Heyne. Dazu gehört das Pilzseminar mit Jens Karius, der am 24. und 25. Oktober seine Teilnehmer mit auf zwei Exkursionen nimmt und sie in die Pilzbestimmung einweist. „Es soll ein erster Blick über den Tellerrand des Sammelns von Röhrlingen sein“, sagt Heyne lächelnd.

Meike Naughten wollte im Frühjahr eigentlich mit ihrem Kurs Schafe aus Weidengeflecht herstellen. Nun werden es am 12. Dezember eben Sterne, was auch ja auch besser in die Jahreszeit passt.

Auch der Workshop zur Konfliktlösung ist wieder dabei, diesmal am 23. und 24. Oktober. Darin lernen die Teilnehmer Grundmuster im Umgang mit Konflikten zu erkennen oder wie sie Wünsche äußern können, ohne, dass sie wie Vorwürfe klingen.

Neu dabei ist der Kurs „Warum denn so verbissen?“ am 31. Oktober. Er behandelt ein Thema, das mittlerweile viele Menschen betrifft: das sogenannte Zähneknirschen. „Es ist für Leute jeden Alters, die vom Zahnarzt eine Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) diagnostiziert bekommen haben, für Menschen die knirschen, pressen, eine Schiene tragen oder schon Symptome entwickelt haben, die vom Kiefergelenk herrühren können“, so Heyne. Die Teilnehmer sollen etwas an die Hand bekommen, um ihr Kiefergelenk, ihre Kau-, Gesichts- und Nackenmuskeln immer wieder ins Gleichgewicht bringen zu können. es werden sowohl Theorie, als auch praktische Übungen vermittelt.

Ebenfalls neu ist das Bewerbungscoaching. Nicole Stubbemann richtet sich ab dem 21. September an all diejenigen, die gerade vor einer beruflichen Veränderung stehen und noch nicht wissen, welcher Weg für sie der richtige ist.

Aber auch der Magen kommt im neuen Programm nicht zu kurz. Können Bier und Schokolade zusammen passen? Biersommelié Manuela Harms sagt ja und tritt am 8. Januar gern den Beweis an. Und Anja Del Longo lädt zu drei Kochkursen unter den Mottos: „Europa trifft Asien“, „Antipasti-italienische kleine Köstlichkeiten“ und „Surf & Turf Fleisch und Meeresfrüchte“.

Der Englisch B2/C1 Kurs für Fortgeschrittene würde sich über Zuwachs freuen und zwei Kurse wollen den Teilnehmern sowohl die Scheu vor dem Umgang mit dem Computer als auch mit dem Smartphone nehmen.

„Insgesamt sind es an die 50 Kurse. Alle natürlich unter dem Vorbehalt, dass es nicht wieder zu einem Lockdown kommt“, sagt Heyne. Da niemand wisse, was die Zukunft bringe, rät er allen Interessierten, sich auch für kostenlose Vorträge immer anzumelden – damit sie darüber informiert werden können, wenn sie ausfallen sollten.

Das VHS-Programm liegt nun unter anderem im Rathaus öffentlich aus.

Von Julia Kreykenbohm

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