Hüttenzauber wird verlegt

Neues Leben im Alten Amtshof in Sicht - doch erst wird umgebaut

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Deichmann hat im Oktober Bassum verlassen. Jetzt scheinen Nachfolger gefunden zu sein.

Bassum - Der Alte Amtshof in Bassum schnuppert zum Beginn des Winters Frühlingsluft: Laut Aussage von Helmut Lührs, Geschäftsführer von Lührs Immobilien, seien die Leerstände in dem Gebäude weg. „Aber bevor die Läden einziehen können, müssen wir noch Umbauarbeiten vornehmen, die etwas umfangreicher sind. So müssen beispielsweise Trennwände herausgenommen werden“, so Lührs auf Nachfrage. Eigentlich hätten diese Umbauarbeiten schon beginnen sollen. Wann sie letztendlich starten, sei noch nicht klar.

Wie viele Läden in dem Amtshof einziehen und was sie den Bassumern anbieten werden, möchte Lührs zu diesem Zeitpunkt noch nicht preisgeben. Aber er ist erleichtert: „Endlich geht es voran.“ Im Oktober war Deichmann aus dem Amtshof ausgezogen, weil der Umsatz hinter den Erwartungen zurückgeblieben war.

Diese Umbauarbeiten sind auch der Grund dafür, dass der Bassumer Hüttenzauber in diesem Jahr nicht vor dem Amtshof veranstaltet werden kann. Und da man die Sulinger Straße nicht sperren wollte, zieht er auf den Parkplatz zwischen den beiden Rathausgebäuden, um dort vom 13. bis 23. Dezember die Bassumer in Weihnachtsstimmung zu versetzten.

Markt-Anbieter bringen eigenes Kochbuch raus

Aber halt: Was ist mit dem Wochenmarkt, der ja an zwei Freitagen seine Wagen dort aufstellen müsste, wo dann die Buden stehen? „Die Beschicker haben sich bereit erklärt, für diese beiden Tage auf die Alte Poststraße, zwischen Mittelstraße und Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße, zu ziehen“, erklärt Bürgermeister Christian Porsch. „Es ist toll, dass sie das machen.“

Und die Beschicker haben noch mehr vor. Weil der Wochenmarkt seit 25 Jahren das Leben in Bassum bereichert, haben sie ein paar Aktionen geplant. So wollen sie im Dezember unter anderem eine Tombola veranstalten und ihre Kunden mit musikalischen Bonbons überraschen. Plakate sollen auf das Jubiläum hinweisen. Außerdem wird um Ostern herum ein Kochbuch erscheinen, das die Anbieter des Marktes herausbringen. Damit sie all das nicht aus eigener Tasche bezahlen müssen, gibt die Stadt ihnen auf Antrag der CDU einen Zuschuss von 2500 Euro.

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