Viel zu tun für Förderverein

Neues Herz für die Mühle

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Selbst im Rohbau ein malerischer Anblick: das Ensemble der Wassermühle Neubruchhausen.

Neubruchhausen - Von Heiner Büntemeyer. Die Zahl der Mitglieder im Verein Wassermühle Neubruchhausen ist auf 109 gestiegen, von denen der Vorsitzende Holger Rullhusen 26 bei der Jahreshauptversammlung begrüßte.

Mit einem Film erinnerte Tanja Dymale die Anwesenden an die Aktivitäten im vergangenen Jahr. „Es ist erstaunlich, wie viel schon wieder passiert ist“, fasste der zweite Vorsitzende Maik Dannemann seine Eindrücke zusammen. Hinter den Bildern steckten unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die von den Mitgliedern mit sehr viel Engagement und Freude geleistet wurden.

Dabei konnte die Sanierung des Hauptdaches 2017 abgeschlossen und die Außenfassade neu verputzt werden. Eine große Anzahl an Fenstern wurde erneuert, Holzbalken mit Leinöl gestrichen, das Maschinenhaus neu eingedeckt und die Holzfassade des Turbinenhauses erneuert. „Man kann sagen, dass die Mühle von außen bis auf ein paar Kleinigkeiten fertig ist“, berichtete Dannemann. Als Höhepunkt des Jahres bezeichnete er den Einbau des Motors in den Maschinenraum. Dabei galt sein besonderer Dank Florian Butt und Georg Schröder. „Unser Motor ist so etwas wie das Herz der Mühle, das zwar noch nicht schlägt, aber schon implantiert ist“, so Dannemann.

Nachdem Andreas Dymale den Kassenbericht vorgetragen hatte, konnten die Mitglieder wieder Pläne für die nächsten Arbeiten schmieden. Zunächst steht der Wandputz im Maschinenhaus auf dem Plan, der in Eigenleistung abgeschlagen werden soll. Diese und weitere Arbeiten, zu denen auch die Reinigung der Brücke und die Pflasterung im Erdgeschoss der Mühle gehören, erfolgen im Rahmen der monatlichen Arbeitsdienste, die an jedem Samstag nach den jeweiligen monatlichen Vorstandssitzungen anstehen.

Für die Restauration des Stauwehrs liegt ein Kostenvoranschlag vor, der sich auf rund 40 000 Euro beläuft. Dafür laufen derzeit Gespräche mit der Stadt Bassum, die Finanzierung auf die Beine zu stellen.

Auf 45.000 Euro beläuft sich der Kostenvoranschlag für die Mühlentechnik. Derzeit versucht der Vorstand, verschiedene Institutionen und Sponsoren zu aktivieren, damit der Betrag inklusive der Eigenleistungen zusammenkommt, kündigte Dannemann an. Weitere Kosten wird die Sanierung der restlichen Fenster erfordern, mit der der Vereinen einen Tischler aus Wachendorf beauftragt will.

Nachdem das „Weihnachtsbaumschlagen“ für zusätzliche Einnahmen gesorgt hat, soll diese Aktion am 15. Dezember wiederholt werden. Außerdem stellt sich der Verein am 17. Juni bei Familie Pankalla in Freidorf am Tag des offenen Hofes vor, zudem nimmt er am 21. Mai am bundesweiten Mühlentag teil. Darüber hinaus veranstalten die Mitglieder einen Mühlenmarkt, für den sich nach Aussage des Festausschuss-Mitglieds Andreas Hammerschmidt bereits zwölf Aussteller mit unterschiedlichsten Angeboten angemeldet haben.

„Wir sind sehr froh und glücklich, dass unsere Vereinstätigkeiten im ganzen Dorf positiv gesehen werden. Jedenfalls ist das unsere Wahrnehmung“, erklärte der Vorsitzende, der sich bei allen Unterstützern, bei den Mitgliedern und den Sponsoren bedankte.

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