Doppelt so viel Platz

Neues Domizil an der Dorfstraße: Feuerwehrhaus in Bramstedt eingeweiht

Das neue Feuerwehrhaus in Bramstedt ist fertig. Es liegt an der Dorfstraße, knapp 250 Meter entfernt vom bisherigen Domizil.
+
Das neue Feuerwehrhaus in Bramstedt ist fertig. Es liegt an der Dorfstraße, knapp 250 Meter entfernt vom bisherigen Domizil.

Die Ortsfeuerwehr Bramstedt hat seit Freitag an der Dorfstraße eine neue Heimat gefunden. Knapp 250 Meter entfernt von ihrem bisherigen Domizil entstand in den vergangenen Monaten ein „funktionales Gebäude, in dem die Feuerwehr sich wohlfühlt“, wie Ortsbrandmeister Marco Stöver bei der Einweihung mit gewissem Stolz feststellte.

Bramstedt – Zuvor hatte Bürgermeister Christian Porsch den geladenen Gästen kurz die Entstehungsgeschichte geschildert, die im Jahr 2017 mit dem Beschluss des Stadtrates Fahrt aufnahm, einen Brandschutzbedarfsplan in Auftrag zu geben. Der beauftragte Gutachter sah bei der Sicherstellung des Brandschutzes in Bramstedt Nachholbedarf. Insbesondere bei den Fahrzeugen musste nachgebessert werden. Auch entsprach das bisherige Gebäude nicht mehr den aktuellen Anforderungen.

Ein modernes und funktionales Haus

Ein Umbau am bisherigen Standort an der Grundschule war gegen einen Neubau abzuwägen. Da parallel auch Bedarf für eine Erweiterung der Grundschule und für eine Krippe bestand, war schnell klar, dass an anderer Stelle neu gebaut werden sollte. „Im Herzen von Bramstedt entstand dann nach dem Muster des Feuerwehrhauses in Apelstedt ein modernes und funktionales Haus, das den aktuellen Anforderungen aus dem Brandschutzbedarfsplan und den Vorgaben der Feuerwehrunfallkasse entspricht“, berichtete der Bürgermeister bei der Einweihungsfeier.

In dem Haus finden zunächst der vorhandene Schlauchwagen 2000 sowie das im letzten Jahr beschaffte Löschgruppenfahrzeug 10 Platz. Ein weiterer Stellplatz ist schon einmal für den noch zu beschaffenden Mannschaftstransportwagen vorgesehen. Den vierten Stellplatz belegt der vorhandene Schaum-Wasserwerfer-Anhänger.

Vielfältige Nutzungsmöglichkeiten

Neben einem Lagerraum für die Jugendfeuerwehr und einer Werkstatt für kleinere Reparaturen verfügt das Haus über zeitgemäße Umkleideräume und Sanitäreinrichtungen. Den aktuell 49 Aktiven der Ortsfeuerwehr, darunter neun Frauen, stehen 45 Spinde bei den Herren und 16 bei den Damen zur Verfügung. In beiden Bereichen also durchaus noch Erweiterungspotential. Zusätzlich verfügt die Feuerwehr für die Einsatzabteilung sowie die 21 Angehörigen der Jugendfeuerwehr, die 21 Kinder in der Kinderfeuerwehr und die 14 Alterskameraden jetzt über einen 127 Quadratmeter großen Schulungsraum mit Küche. Dieser steht nach Worten des Ortsbrandmeisters auch für andere örtliche Veranstaltungen zur Verfügung.

„Obwohl noch nicht alle Gewerke abgerechnet sind, gehen wir davon aus, dass das vorhandene Budget von 1,36 Millionen Euro nur geringfügig überschritten wird“, stellte Bürgermeister Porsch fest. Als Grund nannte er Eigenleistungen der Feuerwehr, die aufgrund der Pandemievorgaben nicht erbracht werden konnten. Marco Stöver bedauerte den Ausfall dieser Arbeiten, da er sich davon auch „einen Schub für die Kameradschaft“ erhofft hatte.

Bei der Einweihung: Bürgermeister Porsch (stehend) bezeichnet das neue Feuerwehrhaus als funktional und modern.

Auf dem insgesamt 6 000 Quadratmeter großem Grundstück nimmt das neue Haus eine Fläche von etwa 560 Quadratmetern in Anspruch, eine Verdoppelung gegenüber dem bisherigen Gebäude. Vor dem Haus liegt als zusätzlicher Blickfang ein markanter Findling von etwa neun Tonnen Gewicht, der auf einem Acker in der Nähe gefunden wurde. Ortsvorsteher Julian Zurmühlen erkennt in dem modernen und funktionalen Neubau auch den Stellenwert, den die Feuerwehr in Politik und Bevölkerung genießt. Er ruft die Brandschützer dazu auf, das „Haus mit Leben zu erfüllen“.

Ehrungen für Gruppe, Brüns, Schröder und Stühring

Stadtbrandmeister Claas Meyer sieht die Ortsfeuerwehr mit dem neuen Gebäude für die Zukunft gut gewappnet. Horst Husmann überbrachte als Ausschussvorsitzender die Glückwünsche des Rates, Hartmut Specht als stellvertretender Kreisbrandmeister die der Kreisfeuerwehr. Er nutzte die Gelegenheit außerdem, Heinz Gruppe, Kurt Brüns und Erich Schröder für jeweils 60 Jahre und Rainer Stühring für 40 Jahre in der Feuerwehr zu ehren. Marco Stöver und sein Stellvertreter Kai Krempig ermöglichten den Gästen abschließend einen Blick hinter die Kulissen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

waipu.tv feiert Geburtstag: Sichern Sie sich jetzt das Sonderangebot mit Netflix inklusive!

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

E.ON-Wallbox effektiv kostenlos: staatliche Förderung nutzen und Ökotarif abschließen

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Schlemmen im Sommer: Entdecken Sie kreative Rezepte im Magazin „Küchengeheimnisse“

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Der STERNGLAS Topseller im exklusiven Deal - 50 Euro sparen!

Meistgelesene Artikel

Strecke Sulingen-Nienburg: Leeres Gleisbett ist „ein Ärgernis“

Strecke Sulingen-Nienburg: Leeres Gleisbett ist „ein Ärgernis“

Strecke Sulingen-Nienburg: Leeres Gleisbett ist „ein Ärgernis“
Frank Pinkus ist tot: 62-Jähriger erleidet wohl Herzinfarkt auf der Bühne

Frank Pinkus ist tot: 62-Jähriger erleidet wohl Herzinfarkt auf der Bühne

Frank Pinkus ist tot: 62-Jähriger erleidet wohl Herzinfarkt auf der Bühne
Bauarbeiten an der B 51: Pendler brauchen bis Mitte Dezember Geduld

Bauarbeiten an der B 51: Pendler brauchen bis Mitte Dezember Geduld

Bauarbeiten an der B 51: Pendler brauchen bis Mitte Dezember Geduld
Heavy Metal mit My´Tallica / Pop und Schlager von den Twinns

Heavy Metal mit My´Tallica / Pop und Schlager von den Twinns

Heavy Metal mit My´Tallica / Pop und Schlager von den Twinns

Kommentare