Neues Angebot von Dagmar Voss im Haus Drei Linden

Heimfürsprecherin bietet Beratung für Angehörige an

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Heimfürsprecherin Dagmar Voss, Geschaftsführer Arnd Schumann, Seniorchefin Jutta Schumann und Heimleiterin Heike Brand (v.l.) bieten ein neues Angebot an.

Bassum - Von Ute Schiermeyer. Das Haus Drei Linden in Bassum wird in diesem Jahr 20 Jahre alt. Den Geburtstag haben die Geschäftsführer Jutta und Arnd Schumann, sowie Heimleiterin Heike Brand zum Anlass genommen, sich weiterzuentwickeln. Darum soll die Angehörigenberatung in Zukunft ein wichtiger Bestandteil der Arbeit sein.

Vielen Bewohnern und Angehörigen des Hauses Drei Linden ist Dagmar Voss schon bestens bekannt. Die Sykerin ist bereits seit zwei Jahren Heimfürsprecherin des Pflegeheimes. „Heimfürsprecherin – das ist so eine Art Betriebsrat für die Bewohner“, sagt Dagmar Voss. Da das Haus keinen eigenen Heimbeirat mehr hatte, wurde sie als ehrenamtliche Fürsprecherin vom Landkreis eingesetzt und vereidigt.

Dagmar Voss steht als Vermittlerin zwischen dem Personal und den Bewohnern des Hauses. Hier hat sie schon viele Pflegebedürftige und auch deren Angehörige kennengelernt. Voss kennt auch die Sorgen der Angehörigen. Sie selbst ist durch die Pflege ihrer Mutter mit dem Thema Pflegeheim vertraut und weiß, dass es viele Fragen, Ängste und Zweifel gibt.

Mehr als ein Drittel der Bewohner sei demenziell erkrankt, dort gäbe es die meisten Unsicherheiten und den größten Gesprächsbedarf bei Angehörigen, meint Heimleiterin Heike Brand.

So entstand zusammen mit der Geschäftsführung die Idee, eine Angehörigenberatung einzuführen.

Dagmar Voss wird diese Funktion ehrenamtlich übernehmen und wöchentlich zwei Stunden zu festen Sprechzeiten im Haus anwesend sein. Die ausgebildete Pädagogin und Mediatorin freut sich auf diese Aufgabe und hofft, dass sie damit eine Hilfe geben kann. Ihre erste Sprechstunde ist am 8. Oktober.

Anknüpfend an die Einrichtung der Sprechstunde ist geplant, einen Gesprächskreis für Angehörige anzubieten. „Es hilft einfach, als betroffene Angehörige, sich mit anderen auszutauschen, zu merken: Mensch, es geht anderen ja genauso“, weiß die Seniorchefin Jutta Schumann aus eigener Erfahrung.

Als dritter Baustein des neuen Konzeptes ist eine Vortragsreihe für Angehörige und die Öffentlichkeit geplant, in Zusammenarbeit mit dem Seniorenservicebüro der Stadt. In diesem Jahr soll es noch Vorträge zu Demenz und zum Thema Selbstfürsorge geben.

Die Angehörigen-Sprechstunden ab dem 8. Oktober sind jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr und jeden zweiten und vierten Donnerstag von 17 bis 19 Uhr.

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