65 Teilnehmer 

Bassumer Unternehmerfrühstück: Neue Strategien der Werbung

Bassum - Von Heiner Büntemeyer. Den Wunsch von Bürgermeister Christian Porsch, die Zuhörer auf neue Strategien in der Werbung und eine möglichst optimale Außendarstellung der Betriebe neugierig zu machen, erfüllte Vertriebsprofi Roberto Wendt mit seinem Vortrag am Freitag in der Volksbank gerne. Wirtschaftsförderin Alena Grützmacher hatte 370 Betriebe angeschrieben, 65 Teilnehmer waren der Einladung zum Unternehmerfrühstück gefolgt.

„Digitalisierung ist für das Marketing so wichtig wie Obst und Gemüse für eine gesunde Ernährung“, lautete das Statement zu Beginn des Vortrags. Eine eigene Website zu entwickeln, sei ebenso wichtig und sinnvoll wie ein direktes Gespräch mit Kunden, um ein echtes, ehrliches Feedback über die verkauften Produkte oder die abgelieferte Dienstleistung zu bekommen.

Wendt erklärte den Aufbau der Website und der für die Darstellung unbedingt erforderlichen Inhalte. Die Website müsse regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft und ständig weiterentwickelt werden. Daher regte er an, für mindestens ein Jahr einen Redaktionsplan zu entwerfen, der dann konsequent abgearbeitet wird.

Vertriebsprofi aus Bremen zu Gast

Als Marketingkanal empfahl der Referent eine Vernetzung, beispielsweise über Facebook mit Links auf die Website. Außerdem sei es sinnvoll, die Angebote des Betriebes in einer Suchmaschine wie bei You Tube einzugeben und diese Darstellung mit Fotos, Informationen und exakten Beschreibungen auszustatten.

Analoge Werbemaßnahmen seien zwar auch wichtig und zielführend, allerdings standen die digitalen Empfehlungen im Mittelpunkt seines Referates.

Das anschließende Frühstück nutzten die Besucher, um Gespräche zu führen und auch den Rat von Bürgermeister Porsch zu beherzigen, mit Teilnehmern zu sprechen, mit denen man noch nicht bekannt war, wie Holger Schaidl es machte.

Die Besucher lobten das Referat. Einige auch deshalb, weil es ihnen bestätigte, dass sie schon auf dem richtigen Wege sind. Dazu zählten Elke Buchholz und Jutta Neumann, die sehr aktiv bei Facebook sind. „Hier können wir spontan reagieren und Stellung beziehen, wenn sich Kunden melden“, erklärte Elke Buchholz. Man müsse allerdings zeitnah und regelmäßig reagieren.

Heinz W. Lohmann, der jahrzehntelang in Sachen Marketing unterwegs war und jetzt im Ruhestand im Bereich des Seniorenservice Start ups ehrenamtlich betreut, staunte über die Veränderungen in diesem Bereich. „Was wir vor zehn Jahren gemacht haben, reicht heute nicht mehr“, so sein Fazit. Allerdings schränkte er ein: „Man sollte nicht auf jeder Tastatur klimpern.“ Ähnlich argumentierten Gerd und Susanne Meyer, die ihre Marketingstrategien überlegt auf bestimmte Zielgruppen ausrichten.

Johann-Friedrich Schumacher von A & S Oberflächentechnik fühlte sich in seinen Marketing-Strategien bestätigt, obgleich sich die Botschaften seines Betriebes vorwiegend an andere Betriebe und nicht an Privatpersonen richten.

Die Teilnehmer durften ihre Eindrücke schriftlich bewerten, Kritik, Verbesserungsvorschläge und Ideen für künftige Treffen beifügen und alles in einen Kasten werfen. „Auf den Inhalt bin ich gespannt“, so Alena Grützmacher.

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