Neubruchhauser fordern Umsetzung des Radwegs an der L  332

Radweg Fehlanzeige: Seit Jahren liegt die Verbindung an der L332 auf Eis. Archivfoto: Albrecht

Neubruchhausen - Von Frauke Albrecht. Mit einem offenen Brief wenden sich mehrere Vereinsvertreter aus Neubruchhausen an Bassums Bürgermeister Christian Porsch sowie den Rat der Stadt und fordern, die „unendliche Geschichte“ des Radweges zwischen Neubruchhausen und Osterbinde zügig in die Realität umzusetzen. „In Zeiten von Klimawandel und Umweltschutz wollen sich viele Neubruchhauser über das umweltfreundliche Fortbewegungsmittel Fahrrad in den Straßenverkehr einbringen, um auf dem sicheren Radweg zum Beispiel das Schulzentrum und/oder den Bahnhof zu erreichen“, heißt es darin.

Zum jetzigen Zeitpunkt sei das Befahren der L 332 aufgrund des starken Verkehrs gefährlich. „Wer sich schon mal wagemutig auf den Weg gemacht hat, um die Strecke mit dem Fahrrad zu bewältigen, braucht dafür nicht nur starke Nerven, sondern auch erhöhtes Improvisationstalent, um den zahlreichen Fahrzeugen aller Art auszuweichen“, heißt es in dem Brief. Nicht selten müssten Radler den Grünstreifen in seiner ganzen Breite nutzen, um nicht als „Wildschaden“ die Fahrradfahrt abrupt beenden zu müssen.

Die Umsetzung des Radweges würde zu einer größeren Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer führen.

Die Unterzeichner erinnern daran, dass es seit Jahren eine beschlossene Vorlage für den Bau des Radweges an der L332 gibt, entsprechende Budgets seien bereits bewilligt worden. „Jetzt liegt es an Ihnen, dieses Projekt endlich in die Tat umzusetzen.“ Ganz so einfach ist es nicht. Das weiß auch Bauamtsleiter Martin Kreienhop. Seit 2014 verhandelt die Stadt mit Grundstückseigentümern, die ihre Flächen nicht hergeben möchten. Die Stadt setzt auf Freiwilligkeit. „Wir können niemanden zwingen, zu verkaufen“, bestätigt Bürgermeister Christian Porsch. Er möchte einen langen Rechtsstreit vermeiden. In dieser Woche werde die Stadt erneut das Gespräch suchen. Die bereits seit 2014 bereitgestellten Mittel werden von Jahr zu Jahr als Verpflichtungsermächtigung in den Haushalt eingeplant.

Unterschrieben haben den Brief folgende Vereinsvorsitzende: Werner Wisloh (TSV Neubruchhausen), Marcus Schiffer (Schützenverein), Maria Voigt (DRK-Ortsverein), Mechthild Strake (AG Gemeinsam Leben, gemeinsam Lernen), Holger Rullhusen (Wassermühlenverein), Bernd Brüning (Förderverein Kindergarten und Grundschule), Joachim Meyburg (Feuerwehr), Hans-Hermann Schrader (Heimatverein), Richard Reiners (Sozialverband), Hendrik Bülter (Ortsvorsteher) sowie Raimund Schrader und Maik Dannemann.

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