Rentnergang sorgt für die schönen Seiten des Ortes

Neubruchhausen blüht auf

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Rüstige Rentner (v.l.) Rolf Hansemann, Hermann Kleinschmidt, Fritz Häfker, Werner Albers, Hermann Voigt, Ewald Dannemann und Wolle Voß (v.l.) haben als Ostergruß an den Ortseingangsschildern und bei der Oberförsterei selbst gebaute Pflanzkübel mit Osterglocken aufgestellt.

Neubruchhausen - Von Heiner Büntemeyer. Seit Mittwoch wird jeder Besucher, egal ob aus Sudwalde, Ochtmannien, Syke oder Bassum kommend, am Ortseingang von leuchtend gelben Osterglocken freundlich begrüßt. „Neubruchhausen blüht auf“, hatte der Heimatverein als Motto für 2018 ausgegeben. Rechtzeitig vor dem Osterfest ließ der Verein den Worten erste Taten folgen.

Und wer kann das schon besser als die äußerst aktive Rentnergruppe, die sich an jedem zweiten Mittwoch trifft, um sich im Ort nützlich zu machen und zur Verschönerung des Ortsbildes beiträgt.

Vergangene Woche hatten Ewald Dannemann und Hermann Kleinschmidt fünf große Holzkisten gezimmert. Nun wurden diese mit Narzissen bepflanzt und an den Ortseingängen gut sichtbar aufgestellt. Der Heimatverein hatte so viele Narzissen gekauft, dass unter der Hinweistafel zur alten Oberförsterei auch noch ein Blumengruß aufgestellt und um das Gebäude herum noch weitere Osterglocken gepflanzt werden konnten.

Weitere Pflanzaktionen in diesem Jahr

Erfreut registrierten die älteren Herren, dass der Bauhof der Stadt auch das Gelände vor dem Kapellenstein wieder hergerichtet hat. Bei den Bauarbeiten an der Wassermühle hatten Baufahrzeuge tiefe Reifenspuren im weichen Untergrund hinterlassen. „Vielleicht bleiben ja noch ein paar Narzissen über, die wir da einpflanzen können“, überlegte Hermann Kleinschmidt.

Es wird nicht die letzte Pflanzaktion dieses Jahres bleiben. Der Besatz in den Blumenkästen wird jahreszeitlich erneuert, die Narzissen am Kapellenstein und im Garten der Oberförsterei bleiben in der Erde und schießen im nächsten Frühjahr wieder aus.

Inzwischen besteht die rüstige Rentnergruppe seit zehn Jahren. Treffpunkt ist an jedem zweiten Mittwoch. Dann wird von 8 bis 12 Uhr zugepackt, aber auch darauf geachtet, dass die „Verschnaufpause“ um 10 Uhr pünktlich eingehalten wird.

Junggebliebene Rentner gesucht

„Jünger sind wir in den zehn Jahren nicht geworden“, lacht Werner Albers, aber es macht allen noch mächtig viel Spaß. Sie machen sich keinen Stress, was nicht fertig wird, bleibt liegen.

Trotzdem würden sie sich freuen, wenn es in Neubruchhausen noch mehr jung gebliebene Rentner gäbe, die sich ihrer Gruppe anschließen.

„Was wir den Interessierten bieten können, ist Arbeit an der frischen Luft, einmal jährlich ein Brötchenessen mit dem Bassumer Bürgermeister und eine gute Behandlung“, verspricht Hermann Kleinschmidt.

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