Etwa 400 Besucher verfolgen ersten EM-Auftritt von Deutschland an der Freudenburg

Die Nationalelf siegt – und die Technik in Bassum spielt mit

Schwarz-rot-gold waren die vorherrschenden Farben bei der Eröffnung des Bassumer EM-Parks an der Freudenburg. - Foto: Heiner Büntemeyer

Bassum - Von Heiner Büntemeyer. Mit dem erwarteten Sieg erfüllte die deutsche Fußballnationalmannschaft die Wünsche der rund 400 Besucher, die zum Open-Air-Viewing auf das Gelände der Freudenburg gepilgert waren. Michael Gillner und sein Team hatten dort einen „EM-Park“ eingerichtet. Zum siebten Mal, so rechnete er vor, konnte dank der Unterstützung durch Sponsoren den Bassumer Fußballfreunden ein solches Fest angeboten werden.

Schon lange vor Spielbeginn besetzten die in schwarz-rot-gold gekleideten, behüteten und geschminkten Gäste die Plätze, ließen sich die Getränke schmecken und stimmten sich auf das Fußballfest ein.

Damit keine technischen Störungen den Ablauf behindern konnten, standen dem Übertragungsteam zahlreiche Alternativen zur Verfügung: Zwei statt der einen erforderlichen Satellitenschüssel, zwei Beamer, falls einer ausfallen sollte, und notfalls wäre auch eine Übertragung über das Internet oder DVBT möglich gewesen.

Aber diese Vorsichtsmaßnahmen erwiesen sich als überflüssig, an der Qualität der Bild- und Tonwiedergabe gab es nichts zu bemängeln.

Die Wirtgemeinschaft Andre Meyer, Hannes Bak und Martin Freye hatte mit ihrem freundlichen Personal die Bewirtung „festens im Griff“. Es war zwar kühl, aber wenigstens trocken und alle freuten sich, dass es in Bassum wieder Sponsoren gegeben hatte, die dieses Festival möglich machen. Ihre Namen leuchteten in den Pausen in einer Schleife auf der Leinwand.

Begrüßt wurden die Gäste von André Meyer: „Ich gehe davon aus, dass wir uns alle am Tag des Endspiels hier wieder sehen werden!“ Davon gingen auch die Gäste aus, zumal ihnen der Schirmherr des EM-Parks, Axel Knoerig, einen 4:2-Sieg vorhersagte. Er lobte Michael Gillner und seine Mannschaft und kickte einen Original-Fußball in die Menge.

Der EM-Park werde nicht nur in Bassum, sondern auch in der Umgebung wahrgenommen, so Bürgermeister Christian Porsch, der dem Heimatverein dafür dankte, dass dessen Mitglieder das Areal um die Freudenburg in freiwilliger Arbeit so hervorragend gepflegt hatten. Porsch bedankte sich ebenfalls bei den Sponsoren, die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Public Viewing in der Freudenburg in Bassum

Die Sache mit dem Orakel müssen die Herren allerdings noch mal üben, denn sie lagen lagen bei der Vorhersage für das Ergebnis des Siegers voll daneben. Aber noch bieten sich ihnen in den nächsten Tagen bei den weiteren Spielen der deutschen Nationalmannschaft Steigerungsmöglichkeiten.

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