Morgen ab 13.30 Uhr warten die Schwerathleten in den Stiftsfuhren

Silvestermarsch: Rekord liegt bei 1111 Teilnehmern

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Mediengruppe Kreiszeitung

Bassum - Von Berthold Kollschen. Ob Günther Alves im Jahre 1972 diese Resonanz erwartet hat? Wohl kaum. Vor 42 Jahren rief er den Silvestermarsch für den TSV Bassum ins Leben. Seitdem wurde die Wanderung am Jahresende zu einer lieb gewonnenen Tradition. Nur einmal musste der Marsch abgesagt werden. Das war 1978. Damals hatte es unaufhörlich geschneit, sodass kein Durchkommen mehr war.

Auch 2014 werden die Stiftsfuhren das Ziel vieler Spaziergänger sein. Für die meisten geht es morgen um 13 Uhr los. Einen festen Abmarschpunkt gibt es nicht, die Wanderer kommen aus allen Himmelsrichtungen.

Ab 13.30 Uhr sind auch die Schwerathleten vor Ort, um Glühwein und Bratwurst vorzubereiten.

„Ich traute meinen Augen nicht, als ich letztes Jahr auf mein Zählgerät geschaut habe“, erinnert sich Volker Malowitz, der seit Jahren für die Schwertathleten die Besucher in den Stiftsfuhren zählt. „Da stand die unglaubliche Zahl von 1111. Absoluter Rekord.“ Ob das noch einmal zu toppen ist? Malowitz schüttelt leicht den Kopf. „Dazu müssten die Bedingungen noch besser sein als 2013. Und die waren schon annähernd optimal.“

Die Teilnehmerzahl habe sich in den vergangenen Jahren, mit ein paar Ausrutschern aus Witterungsgründen, stetig erhöht. 2005 zählte Malowitz 500 Wanderer; 2006 waren es 700. 2007 kamen 725 Menschen, 2008 immerhin 850. Trotz klirrender Kälte kamen 2009 730 Teilnehmer, und 2011 beteiligten sich immerhin noch 650 Spaziergänger – bei Nieselregen.

Schwerathleten-Chef Rolf Hartmann hat sich zusammen mit seinem meist zwanzigköpfigen Team, wie auch in den Vorjahren, schon seit Wochen auf den Großeinsatz vorbereitet. Die Schwerathleten haben große Mengen an Bratwürsten, Glühwein und Kirschsaft besorgt, die Grillgeräte auf Hochglanz poliert und die Zelte auf Vollständigkeit überprüft. Zu erkennen sind die Helfer an ihren roten Sweatshirts.

Früher war übrigens der Dicke Braken das Ziel der Wanderer. Doch 1989 beschwerten sich die Jagdpächter über die Ruhestörung in der Natur. Seit 1990 sind die Stiftsfuhren nun Ziel. Grünes Licht gab zunächst Stiftsrentmeister Herbert Bruhn. Auch die frühere Äbtissin Barbara von Wallenberg Pachaly hatte nichts gegen den Marsch einzuwenden. Ebenso freut sich ihre Nachfolgerin, Äbtissin Isabell von Kameke, über die Wanderer.

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