Rohbau der neuen Kindertagesstätte steht

Mobilbauten der Lukas-Kita sind bald Vergangenheit

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Visualisierung der Lukas-Kindertagesstätte, die am 6. August in Betrieb genommen werden soll. 

Bassum - Von Marc Lentvogt. Zwei Monate noch, dann beginnt das neue Kindergartenjahr. Statt der aktuell 15 Kinder, sollen im Lukas-Kindergarten dann bis zu 65 Mädchen und Jungen betreut werden. Mitte vergangener Woche wurden die Wände geliefert. Die Größe des Rohbaus stellt die derzeit genutzten Mobilbauten schon jetzt in den Schatten und dabei ist noch gar nicht sichtbar, dass auch das Außengelände fast um das 20-Fache anwachsen wird.

Friedhelm Bilsing, Geschäftsleiter der Lukas-Bildungseinrichtungen, ist mit dem Fortschritt zufrieden. 1,4 Millionen Euro sind investiert worden. Geld allein hilft jedoch nur wenig, wenn niemand die geplanten Maßnahmen umsetzt, aber „wir haben genug Handwerker gefunden“, erklärt Bilsing.

Wenn das Gebäude fertiggestellt ist, sollen 170 Quadratmeter Fotovoltaikanlagen das Dach zieren. „Geheizt wird mittels einer Wärmepumpe. Wir gehen davon aus, mit weniger oder ohne externen Strom auszukommen“, so der Geschäftsführer.

Im Inneren werden entgegen der jetzigen Situation nicht nur die Krippenkinder (eine Gruppe à 15 Kinder) unterkommen, sondern auch die Altersstufe Ü3 (zwei Gruppen à 25 Kinder). Wobei Bilsing direkt relativiert: „Wir wollen es nicht ganz vollmachen.“

Zwar merke auch der Lukas-Kindergarten die angespannte Situation auf dem Markt für pädagogische Fachkräfte. Daran liege es aber nicht. „Wir wollen kleinere Gruppen, damit eine intensivere Betreuung möglich ist“, betont Kindertagesstättenleiterin Elke Hollauer. Sie gibt zu Bedenken, dass die Kinder sich ja auch erst mal kennenlernen müssten.

Betreut werden die Kinder auf Basis des Leitbildes der Lukas-Einrichtungen. Natürlich mache das Christliche einen wichtigen Aspekt aus. Der naturwissenschaftliche Schwerpunkt soll angedeutet werden. „Wir möchten bei den Kleinsten den Forschergeist anregen“, sagt Hollauer.

Neben den drei Gruppenräumen und einem Bewegungsraum stehen zum Erkunden der Welt zwei in das Haus integrierte Innenhöfe (Bilsing: „Da können auch einfach mal fünf Kinder Lego spielen“) und ein 3 000 bis 4 000 Quadratmeter großes Außengelände parat. Dem Wunsch Hollauers und Bilsings, die Kinder gut vorbereitet in die Grundschule zu übergeben, steht daher eigentlich nichts mehr im Wege.

Den Einzug am 6. August erwarten sie mit Spannung. Haben sich alle erst mal eingelebt, darf auch die Öffentlichkeit den Neubau kennenlernen. Am 8. September wird parallel zum 15-jährigen Bestehen der Lukas-Schule ein Tag der offenen Tür die Möglichkeit bieten, die Welt der neuen Kita zu entdecken.

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